Gleis ist nicht gleich Gleis -

auf die Gleise fertig los...


Störungsfreier Fahrbetrieb auch bei der Modelleisenbahn


Das "Horror - Szenario" auf der Modellbahn...

"Alle 10 Sekunden entgleist ein Zug...", damit ist das Ende des Hobby Modellbahn eingeläutet und Sie verlieren die Lust...


Gleise und Gleisbau wird oft vernachlässigt oder lieblos behandelt, dabei sind sie wichtig im großen Ganzen der Eisenbahn.


"Wo gehobelt wird fallen Spähne, oder wer niemals entgleist ist hat nie richtig rangiert", alles alte Eisenbahner Sprichwörter die auf wahrer Realität im Bahnbetrieb ruhen. Für den Einsteiger sind Gleise, Gleicverlegung und Gleisgeometrie zweitrangig. Oft kommt man schnell dahinter wo es "klemmt", falsche Gleisverlegung, falsche Gleisgeometrie, Orientierung an einer Autorennbahn. So etwas soll nicht passieren, Störungs- und Entgleisungsfrei soll der Fahrbetrieb ablaufen.


Das Eisenbahn und auch Modellbahn ein einheitliches und komplexes System ist, ist hinlänglich bekannt. Aber das wichtigste ist ein störungsfreier und entgleisungsfreier Modellbahnbetrieb wie beim Vorbild. Auch wenn es mal beim Vorbild "kracht", ist der Schaden und auch der Gesamtzustand eines Bahnunfalles "prozentual" gegenüber der Strasse oder anderen Verkehrsträgern sehr gering. Das Fehler passieren, menschliche Tragödien hinter Bahnunfällen stehen ist unumstritten. Denoch ist die Gefahr tödlich zu verunglücken auf der Strasse oder im Haushalt weitaus höher. Selbstverständlich sind Unfälle bedauerlich. Damit aber unsere Modellbahn sicher und störungsfrei läuft ist die Gleisverlegung eine der aufwendigsten Arbeiten neben vielen anderen auf der Anlage.


einige Grundüberlegungen - den zweiten vor dem ersten Schritt planen


- Verhältnisse Fahrzeug / Radien

- Verhältnisse Gleisplan / Gleise / Fahrzeuge

- Platzverhältnisse

- feste Anlage oder Fußboden Konzept, fester Untergrund

- Bettungsgleis oder Standardgleise ohne Bettung

- Arbeiten mit festen Gleisgrößen oder Flexgleis

- Weichenstrassen / Weichenverbindungen Platz ???

- Gleise / Landschaft / Steigungen / Gebäude / Signale / Zubehör / 

  Fahrleitung / Modellbahn Stellwerkstechnik / Instalation der

  Weichenantriebe Ober- oder Unterirdisch

- Gestaltung des Gleises Rost / Brünnierung / Schotter /

   Grasbewuchs

- Gleise / Steigungen / Wendel / Gebirgsmotiv ???

- Bahnübergänge - mit oder ohne Schranken, Überwege,

   Gleisübergänge

- Gleise und Brücken

- Fahrzeuge / Länge / Achsen / Bedarf an Radien / Schnellzüge /

   Güterzüge

- Thema Neben- oder Hauptbahn

- Zugang zu den Gleisen im unterirdischen sowie oberirdischen

  Bereich

- eigene handwerkliche Fähigkeiten bei der Gleisverlegung

- das richtige Werkzeug

- Planung und Unterstützung

- Planung der Elektrik-, Gleis-, Signalanschlüsse am Gleisbereich


Dabei spielt die Steuerung ob Digital oder Analog eine untergeordnete Rolle, es geht um exakte und vorbildgerechte Gleisanlagen auf der Modellbahn, ganz einfach um die Gleisgeometrie.


Das Bild vom Vorbild, Gleisanlagen des Bahnhofes Reutte in Tirol, die durchaus charakteristischen und vorbildgerechten Gestaltungscharakter für die Modelleisenbahn haben können. Verlauf der Haupt-, Neben-, Ladegleise und die Zufahrt zum zweiständigen Lokschuppen.


Bei den nachfolgenden Downloads soll Ihnen in verständlicher Art und Weise das Grundprinzip der Gleisgeometrie sowie die Verlegeweise von Gleisen und Weichen anhand des Roco Geo Line Gleises veranschaulicht werden. Was sich für Möglichgkeiten an einer Heimanlage ergeben.

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Hört sich sehr komplex an ist aber erforderlich um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Hier geht es nicht um den Aufbau von Start Anlagen aus der Packung, fertig los sondern um eine langfristige Beschäftigung mit der Modellbahn auch an den heißen Sommertagen. Modellbahn ist einfach mehr als Lokomotiven und Wagen, es muß alles auf der Anlage zum Thema passen und eine harmonische Einheit bilden.

 

Anhand bestehender Baukastensysteme lassen sich Größe, Anzahl der Gleise leicht ermitteln. Vom Einsteigerset und Anfängerkreis zu einer Heimanlage mit System, am Beispiel des Roco Geoline Gleissystems in HO. Mit diesen Baukastensystemen lassen sich auch Erfahrungen in Punkto Anschluß von Weichenantrieben, Verlegung der Elektrik, Anbringen von Tastenpulten, Anbringen von Signalen auch der Landschaftsbau in Schritten erlernen. Grundsysteme können auch mit Anbauteilen oder Ergänzungen später erweitert werden.
Der Traum vieler Modelleisenbahner, eine Anlage mit umfangreichem Fahr- und Rangierbetrieb, einem Bahnbetriebswerk, Bahnhöfen und Anschlußgleisen. Für die Spur N mit Fleischmann Bettungsgleis erstellt in der Größe von 4,00 m x 1,25 m.

Das Modellbahngleise die geometrisch und fachgerecht verlegt sind nun mal der Garant für stabile Laufeigenschaften und hervorragende Fahreigenschaften von Modellbahnfahrzeugen sind ist unumstritten. Selbst auf der "kleinsten Anlage" gilt es Regeln zu beachten damit alles funktioniert. Auch "kurze Züge" dürfen nicht entgleisen oder sich in Radien, Weichenverbindungen entkuppeln oder beim befahren von Weichen mit Drehgestellen oder Radvorläufern herausspringen. Dabei sind die Ursachen meist ganz einfach, man muß nur darauf kommen.

Das richtige Verlegen der Gleise erfordert entsprechende Kenntnisse. Auch wie beim Vorbild soll ein entgleisungs- und störungsfreier Fahr- und Rangierbetrieb möglich sein.


Hier einige Überlegungen bzw. Ursachen von häufigen Fehlern bei der Gleisverlegung, Steigungen und Fahrzeugeinsatz


- Anpassung der Gleisgeometrie an Länge und Breite der Anlage, Grundsätzlich empfiehlt sich der Einsatz von langen Weichen, Innenbogenweichen und großen Radien beim Einsatz von Schnellzügen und langen Fahrzeugen


- eigentlich wie beim Vorbild, bei beengten Verhältnissen z.B. Gebirge, Flußläufe werden auch Hauptbahnen mit geringen Geschwindigkeiten, begrenztem Fahrzeugmaterial und engen Radien betrieben


- kurze Fahrzeuge bzw. kurze Fahrzeuge mit zweiachsigen Drehgestellen durchlaufen grundsätzlich alle Radien, es sei denn es gibt herstellerseitige Einschränkungen


- enge Radien führen zum verhaken von Kupplungen, Puffern, verklemmen Teile der Fahrzeugstirnwand oder "Überpuffern" sich, nicht nur in Radien auch in Weichenstrassen


- längere Fahrzeuge, dazu zählen Schlepptender Dampflokomotiven ab Achsfolge D, Schnellzug- und Doppelstockwagen, Containertragwagen, Baukräne, Gleisbaumaschinen, Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit langem Achsstand empfiehlt es sich ab Radius R 3 einzusetzen,was einen Radius von ca. 420 mm bedeuten würde


- Einfahrweichen sollten mit größerem Winkel bzw. Radien bemessen werden, gerade bei Heimanlagen empfiehlt sich der Einsatz von Innenbogenweichen oder schlankeren Weichen z.B. 10 Grad Weichen

 

Trotz Zugbetrieb verkrautete Bahnanlagen auf einer Nebenstrecke. Sicherlich ein übertriebenes Gestaltungsbeispiel für Gleisanlagen aber auch das Vorbild hält immer mal eine Überraschung bereit.
Kälte, Schnee, Regen, Hitze all das müßen Gleisanlagen aushalten. Nicht nur beim Vorbild auch auf Modellbahnanlagen bestimmen, Wärme, Feuchtigkeit, Lüftung und Kälte den Gleiszustand in nicht unerheblichem Maß gerade in Kellerräumen oder unisolierten Dachböden.


Modelleisenbahnen mit "f - e - m" Gleisen


Neben dem Normalspurgleis HO, TT, N, G, 0, 1 um die gebräuchlichsten zu nennen, verfügen fast alle Spuren über Schmalspurgleis Kategorien, passend zur entsprechenden Nenngröße. Die Hauptspurweite orientiert sich an der Normalspurweite mit 1435 mm, wärend die Schmalspurgrößen eine genörmte Spurweite von Schmalspurbahnen verkörpern, für dies entsprechende Fahrzeug und Gleissortimente gibt. Der Maßstab entspricht der jeweiligen Nenngröße nur die Spurweite ist nicht identisch. Gebäude, Figuren, Zubehör können vom jeweiligen Maßstab verwendet werden.


F-Sortiment z.B. HOf entspricht einer Feldbahn mit 660 mm Spurweite - Modell 6,5 mm


E-Sortiment z.B. HOe entspricht einer Schmalspurbahn mit 760 mm Spurweite - Modell 9 mm

Hier hat man sich Europaweit auf 9 mm geeinigt, was einem "kleinen Unterschied" zur eigentlichen Spurweite die im Modell verkörpert wird von 750 mm wenig Abbruch tut.


M-Sortiment z.B. HOm entspricht einer Schmalspurbahn mit     1000 mm Spurweite - Modell 12 mm


Normalspurgleis nicht gleich Schmalspurgleis

Durch die Darlegung der angegebenen Spurweite gelangen viele zum dem Schluß für HOe bzw. HOm Schmalspurbahnen entweder 9 mm N-Spurgleis oder 12 mm TT-Spurgleis zu verwenden, was völlig falsch ist. Die Gleissortimente haben nichts miteinander zu tun.

Grundlage der N bzw. TT Gleise ist das Normalspurgleis, was im Schwellenabstand, der Profilhöhe, in Radien und in den Weichenausführungen in keinster Weise den Schmalspurnormen entspricht. Schmalspurige HO Fahrzeuge benötigen entsprechend ihrer Maße, ihrem Fahr- und Kurvenverhalten sowie in den Weichen ihre entsprechenden Gleissortimente, was zu "Zwangsentgleisungen", Beschädigungen durch Zwängen in Radien führt. Nicht nur Technisch entspricht das Gleis dem Schmalspuranforderungen auch nicht optisch. Deshalb empfiehlt es sich zur passenden Spurweite auch das passende Schmalspurgleis Sortiment einzubauen.


Es gibt weitere "Untersortimente" zu den Normalspurgleisen, deren Sortimente in der Regel von Kleinserienherstellern produziert werden, da auch hier die Nachfrage auf dem Markt zu gering ist. Gerade solche Sortimente für Park-, Feld-, Militär-, Gruben- und Schmalspurbahnen entsprechen nicht nur optisch auch qualitativ höchsten Ansprüchen.


Auch das Modell orientiert sich am Vorbild


Ohne die Regeln der Eisenbahnbau und Betriebsordnung, der Fahrdienst Vorschrift und dem Signalbuch kann kein sicherer Bahnbetrieb durchgeführt werden. Diese Vorschriften werden zwar auf ein "Minimum" im Modell herabgebrochen, denoch finden sie im kleineren Modellmaßstab ihre Anwendung ob Bewußt oder Unbewußt.


Hier einige geometrische Beispiele am Roco Line Gleis HO

Einfache Weiche mit einem Abzweigwinkel von 15 Grad entweder nach rechts oder links erlauben wie beim Vorbild im geraden Strang Fahrt mit V/max. und im abzweigenden Strang eine Fahrt mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung die nach der Bauart, den geometrischen Maßen und der zulässigen Geschwindigkeit im jeweiligen Gleisabschnitt festgelegt wird. Als Einfahrtweiche z.B. abzweigend mit V /max. 40 km/h in Rangiergleisen z.B. abzweigend V/max. Schrittgeschwindigkeit bzw. 25 km/h wenn nicht anders festgelegt. Dabei gilt Höchstgeschwindigkeit, nicht Richtgeschwindigkeit !!!
Ein deutlicher Unterschied bei einer einfachen Weiche mit einem Winkel von 10 Grad oder niedriger. Was deutlich zu sehen ist es handelt sich um "schlanke Weichen", die vorallem auf Hauptstrecken mit Hochgeschwindigkeit eingebaut werden. Was grundsätzlich höheren Platzbedarf bedeutet aber einen vorbildgerechteren Einsatz von langen Fahrzeugen. Was mitunter nicht bei Heimanlagengröße zu bewältigen ist. Gerade hier kommt es zu Diskrepanzen zwischen der Gleisgeometrie und dem Einsatz langer Fahrzeuge. Diese Weichenbauart läßt je nach Abzweigwinkel und Folgeabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit ab 100 bis 300 km/h zu.

 

Alternativer Vorschlag für höhere Geschwindigkeiten und den sicheren Einsatz von längeren Fahrzeugen ist der Einbau von Innenbogenweichen, die zusätzlich bei kleineren Anlagen die nutzbare Gleislänge deutlich verlängern.
Deutlich sichtbar auch das geometrische Beispiel am Roco HOe Schmalspurgleis durch die Darstellung von zwei unterschiedlichen Gleisradien, die sowohl unterschiedliche Geschwindigkeiten und auch den Einsatz von kurzen bzw. längeren Fahrzeugen auf der jeweiligen Strecke ermöglichen. Weiterhin "zwängen" sich längere Fahrzeuge durch kleinere Radien was beim Quietschen des jeweiligen Radius mitunter zu vernehmen ist.
Auch das Verlegen von Flexgleisen erfordert einige Überlegungen und Grundkenntnisse der Modellbahn. (Roco Gleis) Der Einbau solcher Gleisformationen läßt natürlich nur den Einsatz von Nebenbahnfahrzeugen zu, was also auch durchaus wie dargestellt möglich ist.
Roco Line R 2 der kleinste Radius mit 358 mm und 30 Grad ist von seinen Maßen einer der Kleinsten Radien, was aber trotzdem erkennen läßt das bei diesem Gleissystem schon der Einsatz verschiedener größerer Fahrzeuge vorallem im Heimanlagenbereich möglich ist.
Bewußt übertrieben in der Gegendarstellung der Roco Line R 10 Radius 888 mm mit 15 Grad als Gleis auf einer Schnellfahrstrecke. Hier bleiben natürlich keine Wünsche offen und der Einsatz langer Fahrzeuge ist in so einem Fall problemlos möglich was aber Platzbedarf bedeutet.

 


Diese Darstellungen bedeuten nicht das man keine Schnellzüge oder große Fahrzeuge einsetzen kann, sondern sollen nur zu einer richtigen Planung und störungsfreiem Modellbahnbetrieb führen, damit Sie lange Zeit Freude an Ihrer Modellbahn haben. Befahrung von Gleisradien, Weichen bedeutet auch die Einhaltung bestimmter vorgegebener Geschwindigkeiten. Strecken- oder Einfahrtgeschwindigkeit in Bahnhöfe.

Enge Gleisbögen und Weichenwinkel bedeuten 60 - 50 km/h Streckengeschwindigkeit und in der Regel 40 km/h Einfahrtgeschwindigkeit in Bahnhöfe auch für Schnellzüge.



 Planung ist der beste Erfolg bei der Modellbahn


Irgendetwas kaufen führt zu keinem Erfolg, gerade bei der Modellbahn. Im Endeffekt stehen teure Umbauten, Reparaturen oder die Aufgabe des Hobbys an. Modellbahn Kenntnisse und Planung führen zum Erfolg. Eine funktionierende Modellbahn erfordert Zeit und Geduld. Im Durchschnitt stehen 3 bis 5 Jahre Planung und Bauzeit an um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Dabei fängt die Gleisplanung schon damit an, an welche Platzgrenzen stoße ich. Oftmals bemerkt man schon bei der Maßeingabe der Grundplatte das verschiedene Varianten einfach nicht durchführbar sind. Auch sollte man Gebäude, Landschaft, Brücken, Steigungen mit in die Planung einbeziehen. Wer nur Gleise mag warum nicht. Der Erfolg der Modellbahn hängt von der Optik ab. Testbild ist immer der Besuch der im Modellbahnzimmer empfangen wird. Hier sieht man an der Mimik, den Gesichtsausdruck auch der Nicht Modelleisenbahner ob man richtig oder Falsch liegt mit seiner Modellbahn. Dabei interessiert der Nichtmodellbahner ob es eine BR 44 ist oder dies und jenes, er orientiert sich nur am Aussehen der Anlage, Gleise, Brücken, Landschaft also dem stimmigen Bild und das ist die hohe Kunst der Modellbahn.

 

 

 

Für den Einsteiger bis zum Profi für eine perfekte Modellbahnplanung empfehlen wir das Gleisplanprogramm der Firma Busch. Für ca. 10,00 € hat man die Möglichkeit bei Eingabe der Grundmaße seinen Gleisplan zu gestalten. Speziell können Vorbildgebäude, Bahnsteige, Brücken schon im Plan "eingebaut" werden. So erkennen Sie im Voraus was machbar ist bevor teures Geld in den Sand gesetzt wird. Bitte denken Sie auch daran, daß mitunter die geniale Lösung oder Idee erst beim Bau kommt oder wenn man fertig ist, liegt aber daran, daß man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.

 

 

 Große Räder, große Radien , eine praktische Faustformel


Beim Bau von Gleisanlagen und Lokomotiven wurden neben den betrieblichen Normen auch die baulichen Normen festgelegt bzw. mußten festgelegt werden. Aus diesem Grund wurden in Europa schon um 1930 alle Eisenbahnstrecken in Streckenklassen eingeteilt. Jedes Fahrzeug erhielt eine Streckenklassen Zulassung was bedeutete wo und mit welcher Geschwindigkeit und mit welchem Gewicht dürfen die Fahrzeuge auf welchen Strecken eingesetzt werden. Neben den Gleisen spielen auch solche Gründe wie Profilhöhe-, Profilbreite, Länge, Radstand, Steigungsverhältnisse, Zugkraft, Brückenbelastung, Gewicht der Ladung vorallem bei Güterwagen eine entscheidende Rolle. Wärend kleinere Fahrzeuge überall ohne Einschränkung verkehren können, gibt es bei den Großen die sogenannten Zulassungsverfahren, was vorallem durch Meßfahrten erzielt werden kann.


Wärend die Dampflok BR 80 in der Regel überall eingesetzt werden kann und überall ihre Züge zieht auch mit niedriger Geschwindigkeit kommt dieses Fahrzeug auch durch alle Radien hindurch. (Roco Modell)
Im Gegensatz DR Schnellfahrlokomotive 02 0201 mit 2,80 m Raddurchmesser darf im Original nicht auf allen Strecken eingesetzt werden. Der Einsatz auf Nebenstrecken in den 90er Jahren auf Museumsveranstaltungen tat der Lok, den Radsätzen und dem Fahrwerk in keinster Weise gut. Möglichst Schnellzüge, lange Strecken und hohe Geschwindigkeiten das liebt diese Lokomotive.
Wärenddessen der Einsatz der guten alten P 8 BR 38 von Fleischmann auf Haupt- und Nebenstrecken möglich ist und auch zu ihren Lebzeiten möglich war, was zahlreiche Bilddokumente belegen.

 

Mittlerweile werden ja fast alle legendären Dampflokomotiven in Großserie angeboten, was bedeutet, daß auch viele Modelle entsprechend den Fertigungstechniken für kleinere Radien gefertigt und ausgelegt werden um auch auf kleineren Anlagen zu fahren. Hier sollte mindestens der Radius 2 oder R 3 wenn möglich verwendet werden. Bevor alles verbaut wird testen Sie ausgiebig das Fahr- und Kurvenverhalten der längsten Fahrzeuge damit ein sicherer Betrieb durchgeführt werden kann.

Passen Sie auch Ihre Gleisgeometrie in der Vorplanung den Steigungen, Tunnelgebäuden und den Brückenbauten an hier gilt probieren bis alles funktioniert. Fertiges Auffahrten Set von Faller bietet gerade für Einsteiger passgenaue Planungsmöglichkeiten. Denoch sollte man Platzbedarf, Dachschrägen und den zu gestaltetenden Raum mit beachten, bevor man schön gestaltetes wieder zerstören muß.

 

 Das Problem mit der Steigung und den Gleisen


Heute sind Steigungen in der Regel für moderne Fahrzeuge kein Problem, 1000 Tonnen und mehr werden ohne Probleme heutzutage z.B. über die Frankenwaldrampe gezogen. Oft eine "Leichtigkeit". Damit alles auch funktioniert muß man sich auch hier etwas am Vorbild orientieren. Um nochmals kurz in die Geschichte zu gehen waren bis zur Elektrifizierung der Frankenwaldbahn miximal 300 bis 400 Tonnen pro Lok möglich heute sprechen wir von 800 Tonnen und mehr. Dabei spielt nicht nur die Zugkraft eine Rolle sondern wichtig ist die Zughakenlast, die Last, mit der ich die Fläche des Zughakens tonnagemäßig belasten kann. Bei einer Fläche von ca. 4 x 4 cm Stahl was wirken hier für Kräfte ??? Deshalb ab einer gewissen Tonnage die Schiebelok, die den Druck damit entlastet. Größter Druck und die stärksten Kräfte wirken beim anfahren und beschleunigen auf den Zughaken auch in der Ebene. Aus diesem Grund ließ man schon immer "sanfte Steigungen" im Bahnbetrieb bauen. Größere Steigungen mit Schiebelokomotiven oder Begrenzung der Höchstlast bzw. Bau von Zahnradbahnen. Auch der Betrieb im Adhäsionsverfahren mit einer auf der Talseite befindlichen Dampflok, die den Zug die Steigung hochschob. Dabei wichtig die Feuerbüchse muß auf der Talseite sein damit sie von Wasser umspühlt ist und nicht ausglüht. Z.B. Steilrampe in Eibenstock.


Schwerstarbeit für die Lokomotive der BR 151 die den Stahlzug von Probstzella bis Steinbach am Wald 13 km bergauf zu schieben hatte. Dabei darf nichts entgleisen oder überpuffern.
Genauso wie beim Vorbild muß das Fahren mit Wendezügen funktionieren. Wie hier in Saalfeld mit der BR 101 die den IC von Leipzig bis Nürnberg zu schieben hatte - 323 Betriebskilometer !!! ohne zu entgleisen
1,68 m Streckenlänge beinhaltet das Faller Auffahrten Set in HO um von 0 auf 72 mm Höhe zu gelangen. Ein Einsatz auf einer Heimanlage ist hier möglich sollte aber schon im Voraus mit eingeplant werden um zu einem optimalen Erfolg zu gelangen.

 

Aus diesen Grund baute man Gebirgslokomotiven, die diesen Anforderungen stand hielten und auch das erforderliche Zuggewicht befördern konnten. Dabei ging es nur um "einige hundert Tonnen" . Die Tonnagezahlen waren bereits schon auf Nebenbahnen für 150 Tonnen begrenzt, was natürlich später zu Unwirtschaftlichkeit und Betriebseinstellungen führte.


Deutliches Steigungsverhältnis auf der Modellbahn verdeutlicht das Faller Produktfoto eines Pfeiler Sortimentes für Brücken und Auffahrten. Von 15 auf 75 mm Höhe soll der Zug fahren. Detaillierte Kenntnisse über Fahrverhalten, Länge, Radien und Last verhelfen hier zum Erfolg bei der Modellbahn.
Wo sich früher Meter für Meter Dampflokomotiven die Steigungen mitunter raufgequält haben rollt heute der ICE mit "Leichtigkeit" über Rampenstrecken wie auf dem Faller Modellfoto. Beispiele hierfür gibt es genug die Geislinger Steige, Spessart- und Frankenwaldbahn.
Elegant schlängelt sich der ICE zwischen Steinbach und Ludwigsstadt die Frankenwaldrampe entlang.
In der Steigung zwischen Förtschendorf und Steinbach geht es ohne Probleme Richtung Berlin mit dem ICE.
Schön im Doppelbogen verläuft die Frankenwaldbahn im Bahnhof Kronach in Richtung Lichtenfels. Heute würde die Strecke gerade verlaufen so das der ICE mit mindestens 160 km/h den Streckenabschnitt befahren könnte. Beim Bau und der Planung von Gleisanlagen und Bahnhöfen bis in die Nachkriegszeit orientierte man sich am geographischen Geländeverlauf und passte die Gleisverlegung den jeweiligen geographischen Verhältnissen mit an. Gebirgs-, Flußverläufe trugen zu den heutigen Gegebenheiten und Streckenverläufen mit bei. Auch die Kraft der Lokomotiven führte vor über 150 Jahren mit dazu auch Umwege mit in Kauf zu nehmen.

 

Auch bei der Modellbahn wirken physikalische Kräfte die einem mitunter das "Modellbahnleben" erschweren


Wie bereits oben erwähnt, wirken im Kleinen selbstverständlich auch physikalische Kräfte die es zu erkennen gilt. Sicher sagen einige jetzt übertreibt der, aber es lassen sich Lauf- und Fahreigenschaften verbessern wenn man annähernd weiß worum es geht. Orientierung ist immer das längste und schwerste Fahrzeug auf der Modellbahn. Also eine Dampflok mit 5 gekuppelten Achsen, Vor- und Nachläufern, 30 cm lange D-Zugwagen in HO und dessen Gewicht. Lokgewicht ca. 500 g, Wagengewicht ca. 160 g, sicher leicht aber was zieht die Lok in der Steigung, welche Radien und wieviel Achsen am Fahrzeug sind angetrieben. Mit diesen Kenntnissen kommt man zum Erfolg.


- Gewicht

- angetriebene Achsen

- Fahreigenschaften im Radius und in Weichenstrassen


Physikalische Kräfte die auf die Modellbahn wirken

- Zugkräfte Kupplung ca. 1 mm

- Antriebs- und Bremskräfte

- Fliehkräfte

- Gegenkräfte in den Radien


Daraus errechnen sich Steigungsverhältnisse und der Bedarf von Radien.


Faustformel in HO ca. 8 cm Steigung auf 150 cm, dabei gilt es zu beachten ob später noch der Betrieb elektrisch weitergeführt wird dann sollte ca. 9 cm auf 1,80 - 1,90 m Steigungslänge gerechnet werden.


Mit dieser Faustformel schaffen auch die "kräftigen Lokomotiven" 5 D-Zugwagen in der Steigung, mehr ist nicht, Zuglänge ca. 1,80 m und dann kommt die nutzbare Gleislänge der Bahnsteig- oder Bahnhofsgleise hinzu, was bedeutet realistischer Abstand von Ausfahrtsignal zu Ausfahrtsignal in jede Richtung muß mindestens 2,00 m Abstand betragen und somit sind wir bei realistischen Maßen, was also mindestens von ca. 2,30 bis 2,50 m Plattenlänge spricht und eine Breite von mindestens 1,30 m um realistisch in HO zu bleiben. Ausschlaggebend sind die Fahrzeugmaße. Dadurch kann man realistisch den Radius R 3 / R 4 für seine großen Radien verwenden, was also einen problemlosen Verkehr verspricht. Zugegeben alles sehr theoretisch aber an der Realität und an physikalischen Gegebenheiten führt leider kein Weg vorbei. Bedenken Sie auch bei engen Radien und starken Steigungen sowie hohen Zuglasten, rutschen die Lokomotiven was bedeutet das es zu Motor-, Gestänge-, Zahnrad-, Kardanwellenschäden kommen kann. Weiterhin verlieren Ihre Lokomotiven ständig die Haftreifen.


Nicht an der Realität vorbei. Gleisbau, Landschaft von A-Z das sind die Grundlagen einer soliden Modellbahn.
Besonderer Reiz, Bahnanlagen der Großstadt bei Nacht.Besondere Herausforderung neben zahlreichen Gleisen, Weichen, Signalen, Fahrleitung und Zubehör. Muß so ein Modellbahnprojekt langfristig geplant werden und wachsen in vielerlei Hinsicht.
Viele Gleise führen über die Anlage. Neben dem richtigen Gleis gilt es auch die Gleisgeometrie - Winkel, Radien, Steigungen , Größe und Proportionen von Fahrzeugen, Gebäuden und der Anlage zu beachten. Exakte Gleisgeometrie einer Doppelten Gleis Verbindung.

Von Anfang an richtig planen und sich auf eine Sorte Gleis festlegen  

Stellt sich die Frage was für ein Gleis Ihnen gefällt ???           

Die Entscheidung wird Ihnen schon mit dem Kauf des Startset`s in der Regel abgenommen.                                      

Firma A, Startset A, Gleismaterial A.....

Im Laufe der Jahre stellen viele Modellbahner fest, daß sie sich entweder von der Optik, vom Fahrzeug, der Digitalzentrale oder dem Preis haben leiten lassen - Anfängerfehler macht jeder, noch ist nichts verloren.....

 

Startset Gleismaterial kann z.B. für eine Reparatur- oder Teststrecke bzw. für ein digitales Programmiergleis verwendet werden. Mitunter ist so ein Gleis ganz hilfreich für spezielle "Werkstattfahrten" von Lokomotiven. Viele Profis verfügen über ein "Probier- und Reparatur Brett" auf dem "ein paar Meter Gleis" verlegt sind. Also kein rausgeschmiessenes Geld.   

 

Pläne für eine größere Modellbahn

 

Nach der "Startsetphase" stellen alle fest, daß Modellbahn viel zu teuer ist. Jetzt wird auf Teufel komm raus in "absolut billiges Gleis- und Fahrzeugmaterial" aus dem Internet investiert. Und es ist wirklich "Interessant" was da für billiges Geld wenn man reell umrechnet zu Tage gefördert wird. Sicher gibt es gepflegtes Material in jeder Hinsicht aber 80 % ist Schrott was wir hiermit offiziell bestätigen, da es verschließen, verdreckt, defekt oder beschädigt ist und eine Reperatur wenn noch möglich das Vielfache am Wert eines Neufahrzeuges übersteigen. Auch sei Vorsicht bei elektrischen Weichen-, Signal- oder Entkupplungsgleisantrieben geboten, die durch jahrelanges Lagern verdreckt und unbrauchbar sind. In der Regel nach 1-2 Jahren ist hier Endstation und sie fangen von vorn ab.

 

Der billige Preis ersetzt keine teure Reparatur oder  

mehrfachen Kauf

 

- Das A und O ist Planung und Beratung gerade mit diesen  

   sensiblen Sachen

- Setzen Sie sich monatliche Höchstbeträge auch wenn im  

   Sommer das Hobby ruht

- Verbauen Sie das erworbene Gleismaterial schrittweise

- Keine Angst vor dem Flexgleis

- Arbeiten Sie mit beständigem Gleismaterial und Zubehör

- Denken Sie vor der Verlegung der Gleise auch an eine  

   ordentliche Bettung oder  verwenden Sie ein  

   Bettungsgleissystem

- das Vorbild bildet immer die beste Vorlage, Vorbildfotos mit  

   Kamera, Gleisplanbücher

- Gleisplanerstellung mit Originalabmessungen, hier stellen Sie  

   fest was geht, was geht nicht

- Korrekte Gleisplanung erspart viel Geld

 

Weniger ist oftmals mehr...gerade im Gleisbereich

 

- Kleine Durchgangsbahnhöfe, kleine Nebenbahnhöfe aber eine größere unterirdische Abstellanlage, mitunter läßt es der Platz nicht zu riesige Bahnhöfe, Bw und Abstellanlagen zu bauen und der "Hund beißt sich oft in den Schwanz", einfach hinklatschen ergibt kein Bild, Dafür elegante und vorbildgerechte Streckenführung und dem Vorbild ähnelnde Bahnhöfe und Bahnhofsanlagen. Machen Sie Kompromisse mit einer im unteren Anlagenteil "versteckten Abstellanlage" wo durchaus 10 Züge und mehr Platz finden können

 

- Riesen Bahnbetriebswerk und drei Gleise am Bahnhof

Wer auf das Thema Bahnbetriebswerk großen Wert legt sollte die Überlegung zu Rate ziehen, ob ein Modul für nur ein Groß Bw nicht ratsamer wäre, wo nur Lokomotiven hin- und her fahren nicht ratsamer ist. Überlegung größere Bahnbetriebswerke auch größere Bahnhöfe, meistens auch noch größere Güterbahnhofsanlagen.

 

- Wenig Platz, wenig Geld

Hier hilft es nichts, sich der Realität zu verschließen, denoch kann man dem Hobby durchaus angenehme Züge abverlangen, mittlerweile gibt es sehr preiswerte und kostengünstige Modelle und auch Gleismaterial das jeder Situation gerecht wird. Nutzen Sie bei Neuware den Garantievorteil - Altwaren ohne Garantie gekauft wie gesehen.  

 

- Platzfrage

Deshalb unsere Anmerkung planen Sie sinnvoll, entweder mit einem Gleisprogramm oder "Stepp for Stepp" - Schritt für Schritt, immer das Vorbild im Auge, mitunter sind Diorahmen oder Kleinanlagen auch ein sehr "dekorativer Hingucker" für das Wohnzimmer oder den Arbeitstisch 

 

- Auch Neben-, Schmalspur- oder Feldbahnen haben ihren Reiz

Wie so immer im Leben, stürzen alle nach den großen Maschinen, Schnellzügen, IC oder ICE Zügen. Sie rauschen dahin und weg sind sie, wie auf einer Autorennbahn verschwinden sie hinter Brücken, Tunneln oder Kulissen. Gerade Kleinbahnen haben ihren Reiz weil sie oft eine interessante, aufwendige und zum Teil umständliche Betriebsführung haben, was ihren Grundzügen auf Sparsamkeit- und Wirtschaftlichkeit jener Zeit geschuldet war in denen sie entstanden sind. Man muß sich natürlich auch tiefgründig mit diesen Themen befassen um auf den Geschmack zu komen. Vorbildmäßig ist hier wenig zu holen die Zeiten sind vorbei aber die Literatur bietet hier einiges. Gerade Klein-, Privat- oder Regionalverlage bieten hier Unmengen an Literatur, die man durchaus vom Vorbild ins Modell umsetzen kann.  

 

Unser Tip sparen Sie nicht am falschen Gleis


Grundsätzliche Empfehlung für Einsteiger und "Teppichbodenbahner"  ein Gleis mit Bettung  -   Vorteil,

- Schutz des Fahrwerkes von Fahrzeugen vor Staub und

  Teppichfasern,

- stabile Unterlage für einen sicheren und störungsfreien

  Fahrbetrieb

- bei späterem Anlagenbetrieb entfällt das Einschottern der Gleise


Spur HO Gleichstrombahnen das Roco Geo Line Gleis mit seiner Bettung für den Einstieg und zur Verwendung auf einer späteren Modellbahnanlage.
Das Fleischmann Profi Gleis mit Bettung für die Spur HO Gleichstrombahnen und Spur N mit einer flachen Schotterbettung.
Auch für Spur TT bietet die Firma Tillig ein Bettungsgleissystem an.
Für den Wechselstrombetrieb in HO bietet Märklin sein C-Gleis mit Bettung an.
Hervorragende Bilddarstellung der Firma Faller als Beispiel mit der Verlegung von Bettungsgleisen im Faller Brücken- und Auffahrtensystem, das aufeinander für Problemlosen Einstieg abgestimmt ist.


 

  Die Alternative für Gleise ohne Bettung


Ein großer und erfahrener Teil der Modellbahner "schottert" die Gleise selbst ein. Wichtig dabei das Konzept muß stehen und man legt sich für längere Zeit fest. Auch die Demontage von Gleisen ist bei Um- oder Abbau aufwendiger und muß mit etwas Vorsicht und Übung ausgeführt werden.

Zum Beispiel das Roco Line Gleis mit 2,1 mm Profilhöhe wird gern von unseren Kunden gekauft auf Grund der eleganten Ausführung und geometrischer Komponenten z.B. beim Einsatz von längeren Fahrzeugen. Doppelstockwagen, Dampflokomotiven mit dem "Bedarf" großer Radien oder langer,schmaler Weichen. Beim Einsatz dieses Gleissystems ist eine Schotterbettung optisch ratsam.

 

 Einfacvhste Variante die Schottermatte in braun oder grau


Auf einer Papierrolle aufgeleimter Modellgleisschotter mit ca. 0,8 qm Fläche je nach Hersteller können unter den Gleisen Schotterstreifen in entsprechender Länge, Breite und Radius verlegt werden an den Gleisverlauf angepasst. Alle sichtbaren Gleise und Weichen werden "unterschottert. Offene oder sichtbare Stellen zwischen den Gleisen können mit losem Schotter "aufgefüllt" werden.


Vorsicht, kein loser Schotter in die Weichen, kein Kleiber oder Schotterleim - führt zum Funktionsausfall von Weichen bzw. Weichenantrieben (verkleben)


Graue und Braune Schottermatte je nach Wunschfarbe von Faller für alle Spurweiten zu verwenden.

 

 Tip Schotter in Bahnhöfen ist meist dunkelbraun bis schwarz durch Öl, Bremsstaub, Laderückstände e.t.c. Auf der Strecke eher hell bis mittelgrau, in einer Übergangsfärbung bei etwas Übung läßt sich auch auf der Schottermatte ein realistisches, optisches Aussehen des Schotterbettes darstellen.



Die Kork Schotterbettung in allen Spurweiten


Realistisches Bild einer Darstellung eines Schotterbettes mit losem Schotter und einer Schotter Korkbettung von Faller in HO.
Verlegung eines Gleises ohne Bettung auf der Faller Kork Bettung, die bereits die Form der Gleisböschung aufweist.
Optische Ansicht des Schottermaterials in grau von Faller.

 

 

  Schotter ist nicht gleich Schotter


Billigschotter ist im Moment der Renner, aber nach ca. einem halben Jahr bleicht dieser aus und wird dreckig weiss oder lichtgrau, was bedeutet mühsam nachzufärben ohne die Gleise zu verunreinigen oder alles abzureißen. Meist auch mit der Anmischung von Klebern trennt sich Farbe und Konsestenz. Mitunter auch sehr grob und unrealistisch, eben billig. Bedeutet neu machen, nachfärben, abbauen e.t.c.

 

 

Herstellung eines Schotterbettes mittels losem Faller Schotter und einer Korkgleis Bettung, ein optisch realistisches Ergebnis, daß sich sehen lassen kann und Freude an der Modellbahn vermittelt.


"Heiße Ware", der eingefärbte graue Schotterkleber von Faller verdunkelt den losen aufgebrachten Schotter auf einer Bettung und sorgt zusätzlich für ein optisch abgerundetes Bild der Bahnanlagen und Gleisbettungen.


 

Die Proses Schotterhilfe für verschiedene Schotterhilfen führt zu einem hervorragenden Ergebnis beim Selbstbau des Schotterbettes.

 

 Tip:

Gleise vor dem Einbau brünieren oder mit Rostfarbe vorbehandeln, nach dem Einbau nachfärben der Schnittstellen bzw. Übergangsstellen mit feinem Pinsel. Vorsicht Brünierungsmittel sind Giftstoffe. Schotterkleber immer mit einem Teelöffel Spühlmittel verdünnen, beseitigt die Oberflächenspannung, läßt den Kleber feiner verlaufen. Oder wie abgebildet mit Spühlmittellösung einsprühen. Sonst "wirft" der Schotter auf und es entstehen häßliche weißgraue Buckel.



 

 

Super flexible Gleisbettung von Heki in allen Maßstäben zur Verlegung eines Korkgleisbettes für ihre Modellbahngleise.

 

 



Maße und Darstellung der Heki Modellbahn Gleisbettung mit der entsprechenden Oberbauform. Auch sollte man die Höhe und Breite mit in die Planung einbeziehen, vorallem wenn es beengt zugeht. Gerade bei der Unterquerung von Brücken oder Oberleitungsbetrieb, Steigungen auf kleineren Anlagen sollte man die 4 mm auch wenn es wenig ist mit einplanen, denn mit der Gleishöhe von ca. 4 mm in HO bedeutet das ca. 8 - 10 mm die bei den genannten Themen mit eingeplant werden sollten wenn alles funktionieren sollte.  

 

 

hat es, das perfekte Schottersortiment...


Für Ansprüche aller Art, feinste Körnung, ordentliche Färbung, Farbechtheit über Jahre und authentischer Maßstab


Wie berechnet man den Maßstab für einen Schotterstein


Heki Feinschotter in vier verschiedenen Grundsorten für Ihre Gleise.


Naturgleisschotter Basalt

 

Naturgleisschotter Granit
Naturgleisschotter Porphyr
Naturgleisschotter Porphyr hell

 

 Für eine Kiesgleisbettung von Neben-, Schmalspur- und Feldbahnen, bietet sich der hellere Heki Korkschotter an für ein authentisches Aussehen.

Auch für Sand- oder Kiesbettung verwendbar der Heki Deko Sand, sondern auch zur Gestaltung der Gleiszwischenräume oder unmittelbar an der Gleisböschung befindliche Übergänge und Seitenwege zur optischen Verschönerung der Gleisanlagen.
Auch das sollte nicht fehlen, Wildgrasränder, Wildgrasböschungen, Büsche, kleine Bäume, Äste am Rand der Strecke gerade bei ländlichen Motiven. Heki Wildgrasmatte zur Verschönerung der Bahnanlagen. Mischung mit farbigen Grasbüscheln von Heki, Blumen oder Unkraut, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Man spricht auch von einer Veredlung der handelsüblichen Artikel.
Veredelten Wildgrasfläche zwischen Strasse und Bahndamm mit Heki Wildgrasprodukten.
"Veredelte" Bahnanlagen - rostige Gleise, dunkelbrauner Schotter im Bahnhof, dezentes Wildgras von Heki - Bahnanlagen und Gleisbettung wie aus dem Bilderbuch.
Lust auf "Mehr" mit den Heki Produkten, eine authentisch gestaltete Ladestrasse und Ladegleise. Wie das Original !!!!

 

Veredlung der Gleise mit Faller Zubehör


Neben Gleisbewuchs, Bahnsteigen, Überwegen e.t.c. besteht die Möglichkeit einer farblichen Gestaltung der Gleise im sichtbaren Bereich schon beim Einbau. Nachdem die Gleise angepaßt bzw. zurechtgeschnitten sind bei Flexgleisen werden diese noch farblich behandelt. Entweder mit Pinsel oder Airbrush mittels Rost- und Ölfarben "veredelt". Kurz einfärben oder ansprühen, sauber verwischen besonders die Schienenköpfe und danach einbauen. Hat den Vorteil bei verlaufenden Farben kann man sofort eingreifen und Fehler beseitigen. Zu deutsch, "man hat das Gleis noch in Griff."


Valejo Rost- und Öl Pigments für den Auftrag mit Pinsel am Gleis.

 

Valejo Farben für die Airbrush Pistole, verschiedene Rostfarbtöne für das Gleis.
Für den Laien oder den Hausgebrauch preiswertes Airbrush Set von Faller für Gleise, Gebäude oder Fahrzeuge zu verwenden.
Auch der gute alte Pinsel hilft bei der Gestaltung und Veredlung von Gleisen-, Zubehör- und Modellbahnmaterial. Verschiedene Größen und Ausführungen. Erfolge stellen sich mit den Pinseln des Künstlerbedarfes ein, die langlebig sind. Pinsel Sortimente von Faller für den Modellbau.

 

 

 

 

Spezialeffekte am Gleis von Valejo, öliges Metall. Farbe an Weichen und Gleisen zur optischen Aufwertung der sichtbaren Anlagen. Oft genügen einige Pinselstriche. (Faller Vertrieb)

 

Ölige Erde bzw. Ölbraun von Valejo für die Behandlung der Schwellen, bzw. Standplätze der Lokomotiven vor Signalen, Haltetaffeln oder Abstellplätzen. (Faller Vertrieb)




 Was gehört noch zum Gleis ?


Neben allen grundsätzlichen Komponenten zählen auch die Signale, Signalzubehör, Fernsprechbuden, Bahnübergänge, Stellwerke zur Ergänzung und zur Abrundung des Bildes am Gleis mit dazu.


Form- oder
Lichtsignale von Viessmann
Imposant das Reiterstellwerk für den elektromechanischen Betrieb aus den 30er Jahren von Vollmer.
Vollmer`s platzsparendes Pilzstellwerk für Bahnhöfe an einer Hauptstrecke.
Gerade für Strecken mit Lichtsignalen und Oberleitungsbetrieb bieten sich diese in den 50er / 60er Jahren neu errichteten Stellwerke auf moderneren Hauptstrecken ab der Epoche III an. (Vollmer Modell)
Für ländliche Bahnhöfe oder Blockstellen, eignen sich solche Bauten wie das Stellwerk "Langenstein" von Kibri.
Unterschiedliche Leuchten für Gleise, Bahnbetriebswerke, Bahnsteige aus dem Viessmann Sortiment.
Bahnübergänge mit Behang aus der Dampflokzeit für die Gestaltung am Gleis. (Viessmann Sortiment)
Sämtliches Zubehör zum Gleis Signaltafeln, Fernsprechbuden, Weichen- und Gleiszubehör von Faller.
Details für Dioramen und Nebenbahnen, Weichensignale, Drahtzug Kanäle für mechanische Weichen und Signale.
Das Grenzzeichen klein aber ein sehr wichtiges Signal zur Vermeidung von Flankenfahrten bei Zug- oder Rangierfahrten im Weichenbereich.
Oft führen auch Prellböcke ein "jämmerliches" Dasein auf Modellbahnanlagen. Etwas Rost, Öl, Schmutz und Grünzeug beleben das so wichtige Gleiselement auch auf der Modellbahn.
Schutz vor ungewollter Befahrung eines Gleises. Die Gleissperre verhindert dies. Z.B. Ladegleise, Bau-, Werkstatt- oder Reinigungsgleise in denen sich Personen, andere Fahrzeuge befinden können.
Für Wartung und Pflege der Gleisanlagen. Einsatz von Baufahrzeugen, SKL für die Arbeitskräfte der Bahnmeisterei auch im Modell. SKL "Schöneweide" auf der Museumsbahn Schönheide.
Auch wenn es mancher für überflüßig hält, aber praktische Tip`s und Ideen aus entsprechenden Modellbahnmagazinen vermitteln praktische und theoretische Tip`s und Ideen die sich auch umsetzen lassen. Zum Thema Gleis gibt es in der "MIBA" Modellbahnreihe zahlreiche passende und preiswerte Hefte zum nachlesen.
Alles über Gleise und Weichen aus der "MIBA".

 

Rundum betrachtet liegt es auch an jedem selbst welche Gleisform-oder Bauart er mag, mit und ohne Bettung, Selbstbau oder Fertigmodelle. Oberster Grundsatz sind und bleibt die Gleisgeometrie, dann kommt es weitestgehend selten zu Entgleisungen oder Störungen. Auch das Fahrverhalten führt zu Unregelmäßigkeiten im Modellbahnbetrieb, wer Weichen, mit V/max. befährt die nur für geringe Geschwindigkeiten vorgesehen sind, hat den "Salat". Auch im Kleinen greifen Regeln wie im Großen. Auf alle Fälle wünschen wir Ihnen recht viel Freude beim basteln und Gleise verlegen. Allzeit Gute Fahrt.

 


Hier und da noch einige bildliche Anregungen zum Thema Gleis - Gleise und Landschaft in Szene gesetzt


Noch gibt es ihn den Gleisverlauf in althergebrachter Form der DRG Vorschriften, z.B. hier im Bahnhof Gößnitz. Optischer Verlauf der Gleisanlagen in Grundformen der 20er und 30er Jahre, wie sie bald verschwunden sein werden. Auch Pilzleuchten, Gleissperren, Abstellgleise wird es in der Form nicht mehr geben.
Nebenbahnflair im Januar 2016 in Loitsch-Hohenleuben. Kreuzungs-und Überholungsmöglichkeiten, Ladegleise, Gleisanschlüße alles vorhanden. Auch für die Umsetzung im Modell eignen sich solche Vorbildbahnhöfe auf Grund ihrer Größe und Möglichkeiten. Auch liegt der Ort etwas abseits vom Bahnhof, so läßt sich dieser Bahnhof durchaus gut auch auf Anlagen mit geringeren Platzverhältnissen darstellen.
Für den Dioramenbau wurde dieses Bild ausgewählt, egal zu welcher Jahreszeit. Der Verlauf der eingleisigen Hauptbahn Leipzig-Gera-Saalfeld bei Neustadt (Orla). Vorbildvorlage für den Bau von Haupt-oder Nebenbahnen.Telegraphenmasten, ein schmaler Weg, alte Obstbäume, Kilometersteine, ein eventueller Bahnübergang, der sich hier auch einst befand, Wildgras und der "kerzengerade" Verlauf der Strecke auf geringen "Modellmetern" zur Anregung.
Der Gleisverlauf der Frankenwaldbahn über den Trogenbach Viadukt in Ludwigsstadt in einer kalten Winternacht. Wirkung auf den Betrachter auch die Verhältnismäßigkeiten der Gebäude, Ortsbeleuchtung und Bahnverlauf.
Blick über die Drehscheiben Grube. Der Bau von Bahnbetriebswerken, Einbau von Drehscheiben mit dem dazugehörigen Gebäuden und Anlagen erfordert gewisse Erfahrungen und setzt auch größere Platzverhältnisse voraus. Sollte man in HO mindestens 1 qm Platzbedarf für ein Bw einplanen. Auch die Zufahrt zum Bw und Bahnhof muß entsprechend geregelt und zugeordnet sein, bedarf es doch zwei Zufahrtsmöglichkeiten zur Drehscheibe. Lichtenfels ein mittleres Bw bietet schon im Vorbild eine gewisse Eignung für den Nachbau im Modell auf Grund der Größe und Bauausführung.
Der Blick über die Drehscheibe des Bw Lichtenfels mit südlicher Bw Ausfahrt.Nicht nur der Gleisverlauf und die Geometrie verlangen einiges auch die Ausgestaltung und Alterung solcher Anlagen.
Typische zweigleisige Streckenführung einer Hauptbahn für Diesel-und ehemaligen Dampflokbetrieb. Recht ursprünglicher Gleisverlauf mit typischer Oberbauform, der auch die Bettungsform des Roco Line mit Bettung in HO ähnelt. Durchaus realistisch wär eine Schotterfärbung des Modellgleises in dieser Form vom Vorbild. Streckenverlauf der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn aus Richtung Seublitz bei Münchberg in Richtung Hof.
Für das typische Modellbahnthema, die zweigleisige Hauptbahn im Mittelgebirge, die Gleisführung im Einschnitt bei Steinbach am Wald mit sanften Bogen und Gegenbogen an der Einfahrt. Auch der Streckenverlauf in einem Einschnitt ist auf der Modellbahn seine Gestaltung wert.Lassen sich doch auch Landschaftskomponenten mit integrieren.

 


 Unsere Anbieter für Gleisbau im Gleichstrombetrieb


Spur HO 1:87


Roco Line Gleis mit und ohne Bettung Profilhöhe 2,1 mm für Profis und Einsteiger

Roco Line Gleis ohne Bettung gerades Gleisstück mit Holzschwellen und Messingprofilen.
Das Roco Line Gleis mit Bettung und Schotterimitation entspricht in sämtlichen Standards und Ausführungen dem Roco Line ohne Bettung. Für Einsteiger im Baukastenprinzip für den Teppichbahnbetrieb sehr gut anwendbar, Verbindungen vom Gleis ohne zum Gleis mit Bettung lassen sich durch Bettungsverbindungen schaffen, so können beide Systeme verwendet werden.

 

Roco Geo Line Gleis mit Bettung - Empfehlung für Einsteiger

Das Roco Geo Line mit Gleisbettung ähnelt einem Baukastensystem, in dem sich schnell kleinere oder mittlere Anlagen aufbauen lassen. Was sehr gern von "Teppichbahnern" genutzt wird. Alle Standards eines Voll Nutzbaren Gleises werden erfüllt durch die Möglichkeit des Auf-und Abbaues und auch Kindgerechter Anwendungsmöglichkeiten, sprich dem "Fußboden- oder Teppichbetrieb". Was auch später zu einer vollwertigen Modellbahn aufgebaut werden kann. Roco bietet für dieses System neben den Startsets auch dazugehörige Gleiserweiterungssysteme nach dem Baukastenprinzip an. Was gerade für Einsteiger zu empfehlen ist.


Das Fleischmann Profi Gleis mit Bettung


Profilhöhe 2,1 mm mit einer ca. 3 mm authentischen Gleisbettung. Ein Gleis, daß in jeder Hinsicht punkten kann, gerade für den gestandenen Analogbahner war und ist dieses Gleis seiner Zeit weit voraus gewesen, auf Grund der "Denkenden Weichen" somit entfiel aufwendiges ziehen von Drähten, Löten und umfangreiche Kabelarbeiten. Was benötigt wird sind nur die Weichenanschlüße. Sonst läßt sich mit den Denkenden Weichen", Isolierschienenverbindern und den Einklipsbaren Anschlüßen, Kontakten ein sehr guter elektronisch gesteuerter Analogbetrieb dzurchführen. Eine Verwendung im Digitalbetrieb ist ebenfalls jederzeit möglich. Durch zahlreiche Gleiskomponenten und ein stimmiges Gesamtkonzept der Profi Gleises ergeben sich auch mit der Gleisbettung nicht nur technische auch optische Komponenten, die dem Vorbild entsprechen. Auch im Einsteigerbereich problemlos verwendbar im Fußbodenbetrieb und im Aufbau einer Modellbahnanlage steht dem Profi Gleis nichts nach, was den Namen Profi Gleis durchaus verdient. Was sich auch durch seine hervorragende Stabilität auszeichnet.


Optik und Technik des Fleischmann Profigleises erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.


Piko A Gleis


Geboren als "Anfängergleis", inzwischen weiterentwickelt zum Vollsortiment für Einsteiger und Profis. Profilhöhe 2,5 mm dadurch ist der Einsatz von Altfahrzeugen mit hohen Spurkränzen möglich. Aufbau kann im Baukastensystem erfolgen und zur Anlage ausgebaut werden. Angebot von Adapterstücken ermöglichen den Mischaufbau im Gleis, Verwendung unterschiedlicher Gleissysteme und Hersteller. Für den Anfängerbetrieb sehr gut geeignet wenn Altbestände vorhanden sind oder auch neu aufgebaut wird. Dabei besteht die Gefahr das auf Grund unterschiedlicher geometrischer Ausführungen der jeweiligen Gleise Einzelstücken aus Flexgleis selbst hergestellt werden müßen und bei Vermischungen nicht die gewünschte oder erdachte Gleisgeometrie entstehen kann, was sich dann negativ auf das Fahrverhalten, Entgleisungen und Entkupplungen auswirken kann. Deshalb unsere Empfehlung zur Neuplanung einer Anlage mit A-Gleis. Bei Festanlagen muß das Gleis nachträglich eingeschottert werden. Eine optische Verbesserung mit Brünierungsmittel und Gleisrost sowie Schwellenfarbe wertet das Gleis um einiges auf, was Erfahrung und Geschick verlangt. Optisch und Technisch für Analog- und Digitalbetrieb geeignet.

 

Optik des Piko A-Gleises mit Holzschwellen und Neusilber Profilen.


Neu das Piko Betonschwellengleis


In Optik und Technischer Ausführung an das Piko A-Gleis erfolgt jetzt die Auslieferung des Piko Betonschwellengleises. Ein Ausbau zum Vollsortiment ist geplant. Zur Darstellung von Neubaustrecken ab Mitte der 70er Jahre geeignet, in der Zeit wo Schrittweise das Altgleis aus Holzschwellen erneuert wurde. Es ist durchaus möglich Beton- und Holzschwellengleis wie beim Vorbild zu mischen.


Optik des Piko Betonschwellengleises Neuheit 2018.


Tillig Modellgleis oder auch "Pilz Gleis" genannt


In Sebnitz befand sich einst die Kunststoffblumenfabrik von Fritz Pilz, der meist für Dekozwecke und Schießbuden Kunststoffblumen und andere Artikel herstellte. Mit der Übertragung von Konsumgüterproduktionen wurde Fritz Pilz die Produktion von HO Gleis übertragen, was auch Exportfähig sein sollte um Devisen zu bringen. Dem Standard der 60er und 70er Jahre hat das Pilz Gleis bis heute überlebt, nicht nur auf Grund seiner Optik, nein auch durch seine Weiterentwicklung und noch heute "geliebten Standards" und Feinheiten. Das Gleis mit Profilhöhe von 2,5 mm gestattet auch einen Betrieb mit Altfahrzeugen hoher Spurkränze. Schon zu seiner Entwicklung war es ein beliebtes Gleis was gerade im Detail (Kleineisen, Muster der Schwellen, Messingprofile, authentische Weichenantriebe und Geometrie) alles Dagewesene überbot. Pilzgleis war immer Mangelware, zudem dies auch noch als Bausatz erhältlich war und mittels eigenen Geschick und handwerklichen Fähigkeiten Gleisanlagen in exzellender Ausführung entstanden. Gerade Detailverliebte konnten sich am Pilzgleis "auslassen" und verwirklichen. Es entstanden authentische und vorbildgerechte Anlagen seit den 70er Jahren. Heute ist das Pilzgleis auf Grund des überwältigenden Angebotes etwas vom Markt verdrängt worden, obwohl es immer noch Zeitgemäß und sehr schön zu den heutigen Modellbahnanlagen passt.

 

Die Abbildung des Tillig Weichenbausatzes (Pilz Gleis) soll nicht als Abschreckung dienen. Mittlerweile ist das Interesse am Basteln wieder gestiegen. Es läßt sich im Eigenbau durchaus ein Modellgerechtes Gleis, Gleisanlagen selbst herstellen.
Optisch und Geometrisch ist das Pilzgleis ein Gleis das den Modellbahnansprüchen und Anforderungen gerecht wird. Egal ob als Selbstbaugleis oder Fertigmodell der Modellbahner der ein individuelles Gleis haben möchte entscheidet sich für das Modellgleis. Sicher etwas Zeitaufwendig mittels Brünierungsmittel und Farbe Sichtbare Gleisabschnitte zu gestalten, aber die Mühe lohnt sich.
Auch im Sortiment Tillig Beton Flexgleis
Für Kenner und Spezialisten das Tillig Stahlschwellen Gleis.

 

Tillig Elite Gleis


Nach 1990 mit Profilhöhe von 2,1 mm entwickelt, stellt es heute auf Grund der Optik und Geometrie sowie seinen Spezialgleisanfertigungen einen Meilenstein dar, der nicht nur bei Einsteigern Verwendung findet meist bei Profis und Spezialisten, die mit dem Angebot ihre echte Freude haben. Hier stellt sich die Verbindung im HO / HOe / HO m Bereich als hervorragendes Gleissortiment dar. Neben den Spezialgleisen auch das passende HOe und HOm Sortiment passend zum Elite Gleis. In seinen Grundzügen ein sehr gutes Gleis, daß auch noch individuell gestaltet werden kann um es noch besser zu machen. Das Highlight des Gleises sind brünierte Gleisprofile die ihrer Optik dem Vorbild entsprechen und wirken.

Für den Eigenbau bietet Tillig auch Beton- und Stahlschwellenband an, was mit brünierten Gleisprofilen versehen werden kann, sowie Bausätze für Gleise und Weichen. Hier wird Eigenbau ganz groß geschrieben. Umfangreiches Zubehör zum Gleis wie Signale, Weichenzeichen, Drahtrollen, Umlenkkästen wirken zum Gleis vorbildgerecht.


Tillig Elitegleis mit brünierten Gleisprofilen für Vorbildgerechte Wirkung.
Mit den Spezialgleisen HO / HOm / HOe kann das Elitegleis aufwarten, so können hier Platzsparende Gleisanlagen mit Normal- und Schmalspurbahn erbaut werden. Mit seinem Angebot in diesem Segment verfügt Tillig über ein sehr umfangreiches Gleissortiment im HO Bereich, daß sich sehen lassen kann.

 

Die Technische Zeichnung eines Tillig Elite Profiles läßt die Aufwendigkeit und Filigranität der Gleisherstellung und Konstruktion erkennen, schließlich soll ja auch alles funktionieren wenn gewisse Konstruktive und Geometrische Grundregeln bei der Gleisplanung eingehalten werden.


 Peco HO Gleis


Im Vertrieb der Firma Weinert befindet sich das aus England kommende Peco Gleis in verschiedenen Ausführungen für Spur HO. Auch das Peco Gleis hat zahlreiche Fans in Deutschland, nicht nur wegen des Ausbaues mit Code 100 und 2,5 mm Profilhöhe womit ältere Fahrzeuge eingesetzt werden können, auch das Code 75 Finart Gleis ist eine hervorragendes detailliertes Gleis was von der Optik und dem positiven Fahrverhalten der Fahrzeuge überzeugt. Hier gibt es auch Holz- und Betonschwellenimitationen im Programm. Auch hier schadet es dem Gleis nicht wenn es an sichtbaren Stellen brüniert und rostig wird. Weichen und Gleisschwellen können mit Altölfarbe vorbehandelt werden, die Mühe lohnt sich beim Holzschwellengleis. Betonschwellengleise können mit Kalkfarben behandelt werden, wo sich ein patinierter Grauschleier absetzt, der Betriebsspuren am Gleis aufweist.

 

Link zum Blätterkatalog Peco Gleissystem im Weinert Vertrieb.


Spur TT


Tillig Modellgleis und Tillig Bettungsgleis für 1:120


Aus dem ehemaligen HO Pilzgleis stammt auch das TT Modellgleis, was in seiner Form in 1:120 übernommen wurde und den TT Markt gegenüber dem alten heute nicht mehr erhältlichen TT Standardgleis revolutionierte. Im Laufe der Jahre sind hier Bausätze und Spezialweichen für den Maßstab dazu gekommen. So das ein hochwertiges Gleisprogramm verfügbar ist, was sich am Markt sehr gut etabliert. Ein großer Teil der gestandenen Modellbahn arbeitet mit Flexgleis und den Tillig Weichensystem. Optisch schön ist der Einsatz von Unterflurantrieben für die Weichensteuerung sowie die Verwendung des Auhagen Stellwerkzubehöres. Angeboten wird Holz-, Beton- und Stahlschwellen Gleis. Einsatz von TT Altfahrzeugen auf dem Gleissystem möglich. Profilhöhe 2,07 mm mit Messingprofilen.


Eine der platzsparendsten Erfindungen im Gleisbau war der Entwurf der Doppelten Gleisverbindung gerade in Bahnhöfen mit hohem Betriebsabläufen, Rangierfahrten, Parallelausfahrten und beengten Verhältnissen. So konnten problemlos zusätzliche Überholungen, Kreuzungen, Rangierfahrten oder Lokwechsel durchgeführt werden. Modell der DGV von Tillig in 1:120.
Richtiger Weise benötigt man in der Länge durchaus Platz aber die DGV ersetzt 4 Gleise in der Anlagentiefe. Die jeweiligen Weichen am rechten und linken Bahnhofsende ersetzt man mit Innenbogenweichen, dadurch verlängert sich die nutzbare Gleislänge und es kommen elegante Gleiskonstruktionen auf die Anlage.

 

Tillig Bettungsgleis TT


Seit einigen Jahren Marktfähig das TT Bettungsgleis, was in erster Linie in den TT Startset`s vorhanden ist für den einfachen Aufbau auf Tischen oder Fußboden. Denoch kann das Bettungsgleis für weitere Anlagen zum Festeinbau verwendet werden. Hierbei sollte man beachten, das verschiedene Gleise bzw. Weichen nicht für dieses System hergestellt werden. So das man Konstruktive und Geometrische Abstriche hinnehmen muß auch der Anschluß einer Drehscheibe ist nur mit erhöhtem Aufwand möglich. Vorteil schneller Auf- und Abbau - Gleisbau im Baukastensystem nach festen Vorgaben, wenig individueller Spielraum.


Ansicht einer Kreuzung mit grauer Bettung von Tillig.
Ansicht des gleichen Artikels mit grau / brauner Bettung.

 

Kühn TT Gleis


Relativ neu am Markt ist das Kühn TT Gleis mit völlig neuen geometrischen, konstruktiven Veränderungen. Die Zeit bleibt nicht stehen, hier ist ein absolut detailliertes Gleis am Markt was gerade bei Anfängern und Neueinsteigern in TT Punkten kann. Profilhöhe von 1,8 mm läßt nur Fahrzeuge aus Neukonstruktionen mit niedrigen Spurkränzen zu. Ein Gleissystem, was durchaus auch mit den von Kühn erhältlichen Stufenverbindern zur Verbindung mit dem Tillig Modellgleis genutzt werden kann. So können auch Spezialweichen im System eingebunden werden z.B. Dreiwegweichen, DKW Bässler u.s.w. Insgesamt wirkt die Gleisgeometrie großzügiger auf Grund der neuen Konstruktion was auch dem Einsatz längerer Fahrzeuge geschuldet wurde, z.B. Doppelstockwagen.


Kühn bietet neben zahlreichen Einzelgleiskomponenten auch das Einsteigerset zum Gleissystem an.


Spur HO m / HO e / HO f


Im realen Verhältnis eine Schmalspurbahn Größe mit 1000 mm Spurweite. Hieran orientiert sich im HO Maßstab die Größe HOm, wobei sich der Gesamtmaßstab auf HO bezieht aber m die Spurweite anzeigt mit 12 mm im Modell. Fälschlicher Weise mit TT verglichen was nicht richtig ist, da im TT Maßstab der Schwellenabstand und die Profilhöhe der Last der Normalspurfahrzeuge entspricht, so bei HOm ein weiterer Schwellenabstand und niedrigere Profilhöhen bestehen auf Grund geringerer Fahrzeuglasten und des leichteren Oberbaues, der somit erforderlich ist. Hier ist es durchaus möglich eine Sand- oder Kiesbettung zu verwenden anstatt Schotter.


Gleiches trifft für HOe zu, mit 9 mm Spurweite entspricht dies einer Schmalspurbahn von 760 mm im Original, was dem geschuldet ist das ein genormtes System Marktfähig gemacht wurde, was oft zum Streitpunkt mit Liebhabern der Spurweite von 750 mm führt, was einen geringen Gleisabstand von nicht mal 1 mm hätte und für zusätzliche Kosten für Hersteller gesorgt hätte, so können im 9 mm Bereich Werkzeugkomponenten, Grundelemente, Motoren u.s.w. mit verwendet werden was sich positiv auf die Kosten auswirkt. Da es im Schmalspurbahnbereich nicht so hohe Stückzahlen gibt wie im Normalspurbereich was diesem wiederum geschuldet ist und auch Verständlich ist.


Feldbahnfreunde finden bei der Spur HOf ihren Spaß, so bietet Busch das einzige Marktfähige Großseriensortiment dieser Spurweite an und hat es zu einem Modellbahngerechten System ausgebaut. Hier hat der Feldbahner mit 660 mm / 6,5 mm Spurweite seinen Spaß. Busch bietet hierzu auch ein umfangreiches Fahrzeug- und Zubehörangebot, was mittlerweile eine große Fangemeinde auf den Plan gerufen hat. Neu im Sortiment HO i - Sortiment der Feld- Industriebahnen mit gleicher Spurweite.

 

Bemo HOm Gleis mit Spezial- und Grundelementen für den 1000 mm Schmalspurbahnbetrieb, der sich zum großen Teil an Schweizer Vorbildern orientiert, was aber nicht bedeutet, das es bei Deutschen Schmalspurbahnen keine Besonderheiten gab oder gibt. Schmalspurbahn ist immer etwas Besonderes.
Auch für den HOe Bereich bietet Bemo Gleismaterial an, was für das HOe Sortiment von Bemo seine Verwendung findet. Gerade schlanke Weichen mit 12 Grad lassen den Betrieb von großen und langen Schmalspurlokomotiven zu.

 

 Roco Schmalspur- und Feldbahngleis HOe

 

Roco HOe Schmalspurgleis in einem Gesamtsortiment mit Weichen, festen Gleislängen und Radien sowie dem Flexgleis.
Von Roco im 9 mm Bereich HOe erhältlich das Roco 9 mm Feldbahngleis mit Weichen und Fahrzeugen, daß es schon viele Jahre gibt. Zur Entwicklungszeit war eine Feldbahngröße in HOf nur als Kleinserie erhältlich. Roco erarbeitete ein Feldbahnkonzept das seine Freunde hat und findet und auch mit der 9 mm Schmalspurbahn verwendet werden kann. Gut sichtbar die auch hier exakten größeren Schwellenabstände zwischen dem Schmalspur- und Feldbahngleis mit 9 mm.
Spezialelement aus dem Tillig HOm Programm, der Gleiswechsel HO / HOm auf dem Dreischienengleis. Neben zahlreichen Weichen und anderen Gleiselementen baut sich das Gleissystem auf dem HO Elite auf und wurde somit auch optisch angepaßt.
HO kreuzt HOe bei Schmalspurbahnen hat es schon immer Besonderheiten gegeben, die besondere Betriebsbedingungen erforderten. Oft aus Sparsamkeitsgründen oder der Platz in Gebirgsgegenden erforderte unterschiedliche Betriebsführungen und Regelungen. Auch das Tillig HOe Sortiment baut sich neben Standard Komponenten auch durch Spezialelemente auf, was durchaus auch einen hochinteressanten Modellbahnbetrieb verspricht.

 

Schmalspur- und Feldbahngleise im PMT Sortiment


Vom ehemaligen Hersteller Technomodell wurden neben dem Fahrzeugsortiment auch die Gleise mit übernommen bzw. Weiterentwickelt. Das Sortiment fast im Grunde einen großen Teil sächsischer Fahrzeuge, die im riesigen Sächsischen Schmalspurbahn Netz unterwegs waren, oder die sich Durch Erwerbungen oder Kriegswirren in andere Regionen verirrten. Eingesetzt wurde alles was greifbar war nach dem Sparsamkeitsgrundsatz. So kamen auch Sächsische Fahrzeuge in den Norden oder nach Württemberg, wobei heute einzelne Fahrzeugschicksale nicht mehr geklärt oder nachvollzogen werden können. Auf Grund des großen Schmalspurbahn Netzes in Sachsen wurden hier einheitliche Standards und Richtlinien festgelegt, bis hin zum Gleis. Es ist ein echtes Schmalspurgleis, was in Optik und Funktion des Originales entspricht und durch Unterflurantriebe der Weichen erfolgt. Ein Vergnügen das sich lohnt um echte Schmalspurbahn Atmosphäre zu schaffen. Aber bitte auch keine Scheu davor auf den in der Regel kurzen Schmalspurstrecken das Gleis mit Make up aufbessern. Auch der typische Grünbewuchs mittels Grasbüschel von Heki sollte nicht vergessen werden.


Aufwendig saniert wurden die Gleise zwischen Oschatz und Glossen sowie dem Abzweig nach Kemlitz auf der Sächsischen Schmalspurbahn. Auch höhere Geschwindigkeiten werden damit gefahren um den Anforderungen des MDV Fahrplanes gerecht zu werden mit Anschluß in Oschatz an die RE Linie Leipzig-Dresden. Auch wenn die Anlagen modern gestaltet sind entsprechen sie doch denen der alten Schmalspurbahnen. Das Vorbildgleis von Technomodell im Betriebsfähigen Zustand. Mittels Rost- und Schwellenfarbe kommt man zu dieser Umsetzung vom Vorbild ins Modell.
Neben dem Gleis geht es auch "schmalspurig" an den Anlagen zu. Abzweigbahnhof Nebitzschen mit Holzbude, Holzmastlampen und Schüttbahnsteig. "Schmalspuriger" geht es nicht, hier finden und fanden Zugkreuzungen, Überholungen und Rangierfahrten statt. Aufgabenübernahme durch das Zugpersonal. Neben dem Gleis sollten auch die Anlagen authentischen Umfang und Aussehen aufweisen. Einfach ohne großen Schnick-Schnack, eben "Schmalspurig".
Das Technomodell HOe Gleis mit 2,5 mm Profilhöhe entspricht den Sächsischen Gleisvorgaben, da auf zahlreichen Strecken neben dem umfangreichen Schmalspurgüterverkehr auch Rollbockverkehr stattfand mit schweren Schotter- oder Kiesladungen, die diese Bahnen am Leben erhielten und Geld brachten, bzw. Warum sie erbaut worden. Der Haupterwerb war der Güterverkehr und schnell wurde klar, daß ein starkes und schweres Gleis gebraucht wurde. Der Abzweigwinkel mit 15 Grad ermöglicht den Verkehr mit allen Schmalspurfahrzeugen.
Der große Teil der Weichen waren auf Schmalspurbahnen Handweichen mittels Schlüßelsperre. Stellwerke waren selten. Antrieb der Weichen mittels Unterflurantrieb ermöglicht den Funktionsfähigen Einsatz des Weichenbockes von Technomodell, was den Schmalspurbahnbetrieb deutlich aufwertet.
Brüniertes HOf Feldbahngleis von Technomodell-PMT. Gut erkenntlich der exakte Schwellenabstand vom Gleis, was vorbildgerecht wirkt. Eingesetzt waren Feldbahnen überall vom Militär bis zur Industrie und Landwirtschaft sowie Waldbahnen. Mitunter waren es nur ein paar Meter Strecke von einer Fabrik zur Grube oder der Verladestelle am Bahnhof wo Produkte und Waren aus bzw. umgeladen wurden. Diese Bahnen sind heute zum großen Teil in Vergessenheit geraten. Lassen wir sie doch im Modell weiterleben. Von Epoche I bis VI ist alles möglich. Verkehrt doch ein ICE direkt am Feldbahnmuseum auf seiner Strecke, zur Begrüßung wird gepfiffen....Im HOf Technomodell Gleissortiment finden Sie das passende für Ihren Feldbahnbetrieb.

 

Auch im Peco Gleissystem finden Sie HOm und HOe Gleissortimente, Informationen hierrüber finden Sie im Link zu den HO Gleisen.


Busch HOf


Feldbahnbetrieb mit 6mm ob als Werk-, Wald- oder Ziegeleibahn findet heute die Feldbahn auch als Museumsbahn ihre Bewunderer. So ist Feldbahn von Epoche I bis VI in verschiedenen Formen auf den Anlagen anzutreffen. Hierfür wurde von Busch ein Spezialgleis konstruiert das dem Feldbahnbetrieb entspricht. Eines der wenigen  Großsortiment am Markt. Mit entsprechenden Standardelementen läßt sich auf 1 qm ein interessanter und abwechslungsreicher Betrieb nachstellen. Gerade für Platzgeplagte Modellbahnfreunde eine gelungene Alternative.

 

Neben dem Busch Feldbahngleis verspricht auch das Zubehör- und Fahrzeugangebot zum Thema Feldbahn viel Interessantes. Betrieb einer Ziegeleibahn wie er in jeder Epoche stattfinden kann.
Der leichteste und preiswerteste Start ist immer ein Einsteigerset, was es auch bei den Busch Feldbahnen gibt. Auf Grund des geringen Gewichtes werden die Lokomotiven durch einen Minimagneten geführt der Entgleisungen verhindert, was der in der Gleismitte befindlichen "Metallfahrbahn" geschuldet ist, die durchaus eingeschottert oder eingesandet werden kann. Im Gleissystem finden sich Standardgleise und Weichen.
Hier sehr gut ersichtlich die eingesandeten Busch Feldbahngleise.
Neben den Standard Gleiselementen finden sich auch einige Besonderheiten im Busch Feldbahnprogramm wie z.B. diese Feldbahnkreuzung.

 

Gängiges Gleismaterial Spur N


Fleischmann Spur N mit Gleisbettung


Angelehnt an das HO Profi Gleis von Fleischmann das Bettungsgleis Spur N ebenfalls mit denkenden Weichen und umfangreichem Standardmaterial. Durch zahlreiche Zusatzkomponenten läßt sich für gestandene Analogbahner ein sehr umfangreicher und betrieblich interessanter Fahr- und Rangierbetrieb gestalten. Neben dem Einstieg im Startset kann dieses System mit Baukästen erweitert werden und ist sowohl Fußboden- als auch Anlagentauglich. Auf Grund der Filigranität der Spur N Modelle empfiehlt sich denoch der Aufbau einer festen Anlage, um Störungen, Schmutz möglichst zu vermeiden. Gerade der Schutz der Gleise und Fahrzeuge in Spur N vermeidet manche Störung und es empfiehlt sich die Anlage mit einer Plane abzudecken. Die Gleise können durch ihre vorhandenen Bettung bei korrekter Befestigung mit Gleisnägeln oder Gleisschrauben bei Umbauten weiter verwendet werden. Gleise daher bitte nicht kleben. Ein Gleis, daß dem Vorbild in Optik, Standards und seiner Ausführung entspricht., ebenso durch seine Stabilität. Wir empfehlen für eine langfristige und langlebige Investition in Gleisanlagen das Fleischmann Spur N Bettungsgleis.


Das Fleischmann Gleis Spur N mit Bettung erlaubt sogar auf Grund seiner Beschaffenheit eine Verlegung im Radius wie im Bild dargestellt. Für echte Interessenten am Hobby Modellbahn in seiner gesamten Ausführung.


Das Fleischmann Gleis ohne Bettung


Früher Roco N Gleis wurde nach der Fussion Fleischmann / Roco mit im Fleischmann Spur N Sortiment aufgenommen. Messingprofile mit Holzschwellen Imitation, ein preiswertes Gleis für Einsteiger. Um das Gleis etwas "aufzuhübschen" empfiehlt es sich auch hier etwas Make up anzubringen. Das Gleis erhalten Sie in Standardgleiselementen oder für den individullen Gleisbau auch Flexgleise, starr und flexibel, so können die starren Gleise für lange Strecken oder Abstellgleise bestens genutzt werden. Bei Interesse am Gleisbau läßt sich auch aus diesem Gleissystem sehr viel machen.

 

Ansicht des Fleischmann N-Gleis ohne Bettung die starre Gerade für besten Fahrkomfort Ihrer N- Fahrzeuge.


Auch im Peco Gleissystem finden Sie Gleissortimente der Spur N, Informationen hierrüber finden Sie im Link zu den HO Gleisen.


Piko Spur G (IIm)


Piko galt als Retter in der Not als vor einigen Jahren der Gartenbahnmarkt durch Insolvenz der Firma Lehmann zusammenbrach. Über Nacht war der Markt mit Gleisen "leergefegt". In sehr kurzer Zeit entwickelte die Firma Piko Ihr Gartenbahngleis, was sich großer Beliebtheit erfreut. Zum einen geeignet für die IIm den Schmalspurfahrzeugen der Firma Lehmann z.B. Harz und Schweiz im Original oder für die Spur G Fahrzeuge von Piko die im Normalspursektor unterwegs sind. Mittlerweile hat Piko eines der umfangreichsten und lieferfähigsten Sortimente in dieser Spurweite. Gerade für die großen sechsachsigen Lokomotiven der Spurweite wurden auch Weichen mit großen Radien und Abzweigwinkeln entwickelt, um hier einen vorbildgerechten und entgleisungsfreien Betrieb zu führen. Neben den umfangreichen Standardausführungen können auch Gleiselemente mit Schwellenband und Profilen selbst gebaut werden wenn es um lange Fahrstrecken oder Abstellgleise geht. Erweiterungen und Ergänzungen können auch mit Zusatzkomponenten aus dem Piko Spur G Programm erweitert werden. Auch etwas Make up am Gleis wertet dieses Gleis zunehmendst mit auf. Bei Außenanlagen kann das Gleis in groben grauen Splitt aus dem Schotterwerk oder dem Baumarkt ergänzt werden. Dabei gibt es viel zu tun.


Große und lange Gartenbahnweichen gestatten einen Betrieb mit den großen sechsachsigen Lokomotiven, ohne das sie sich durch enge und kurze Weichen zwängen müßen, was auch für den Betrieb von großen Dampflokomotiven zu empfehlen ist.
Piko`s Innenbogenweichen sind im Spur G Sortiment erhältlich. Das Gleissystem ist gewachsen und weiter entwickelt worden. Nicht nur lange Fahrzeuge danken die Verwendung der großen Weichen, auch sieht es eleganter aus wenn sich Ihre Züge durch lange Weichenstraßen störungsfrei schlängeln.

 

Es gibt sicher noch mehr Gleise auf dem Markt, aber die Gängigsten Gleise wurden hier aufgelistet. Am Ende können wir nur eine Empfehlung aussprechen, es kommt auch auf den eigenen Geschmack an, die Investitions- und Anlagengröße spielen ebenfalls eine Rolle. Daher empfiehlt sich nicht nur eine reifliche Überlegung Welches Gleis passt zu mir sondern auch die "Gleisveredlung" steht heute mehr im Raum. Viele Modellbahner versehen ihr Gleis mit Details und Make up um es realistischer Wirken zu lassen. Kostet natürlich Arbeit aber ein weiterer Meilenstein für eine langfristige Beschäftigung mit der Modellbahn. Die Modellbahnindustrie bietet umfangreiche Grund- und Standardprogramme an, die mit "eigener Verwandlung", Umbauten und Gestaltung durchaus noch besser zur Geltung kommen können und dazu möchten wir mit unseren Produktempfehlungen und Ergänzungen beitragen. Schließlich macht bauen und gestalten genauso viel Spaß wie fahren, viel Erfolg mit ihrem Gleis.