Sehr geehrter Besucher unserer Webseite, unternehmen Sie mit uns eine Zeitreise mit Historischen Postkarten auf den Eisenbahnstrecken rund um den Bahnknoten Saalfeld, mit 27 Bahnstrecken und 33 Kapiteln

 Letzte Aktualisierung 10.07.2020


Ich freue mich jederzeit und bin Dankbar über Richtigstellungen, Konstruktive Kritik oder weitere Hinweise zur Gestaltung der Rubrik. Ebenfalls nehme ich jederzeit gern Postkarten oder Bilder zum Thema auch in Kopieform (Scann) entgegen. Was ich mir verbitte sind "Zusammenhanglose Kommentare" und "Unqualifizierte Bemerkungen.

 Jeder hat die Chance es besser zu machen.


Es wurde auch Korrektur gelesen, denoch können sich Rechtschreib- oder Grammatikfehler einschleichen. Auch bei Seiten-, Text- und Bildveränderungen und Kopieren von Seitenteilen oder deren Verschiebung kann manchmal eine Panne vorkommen, dies bitte ich zu entschuldigen.


In unserer jetzigen Schnellebigen Zeit, verschwanden immer mehr Bahnanlagen und Gebäude, Anlagen wurden erneuert oder befinden sich im rudimentären Zustand. Zum Teil erobert sich die Natur das einstige Bahngelände wieder. Mittlerweile sind die Erinnerungen an Gebäude, ihre Standorte und ihre Funktion schon etwas in die Ferne gerückt. Aus diesem Grund möchte ich hier an dieser Stelle alte Bahnanlagen und Strecken noch einmal wiederbeleben. Es soll kein wissenschaftliches abstraktes Werk sein, lediglich eine Sammlung Eisenbahnhistorischer Bilder und Unterlagen die zum Teil vor Vernichtung gerettet wurden oder irgendwo in feuchten Kellern und Räumen "vergammelt" wären. In einigen Jahren wird es vieles nur noch auf dem Foto geben, falls sich überhaupt jemand dafür interessiert. Oft wurden nur Fahrzeuge im Bild festgehalten und alles andere gerät in Vergessenheit. Der Anspruch war neben der Eisenbahn auch andere Bereiche des Lebens, der Industrie, des Handwerkes und des Tourismus mit zu verknüpfen, da diese unmittelbar eng mit dem Bahnbau und Bahnbetrieb zusammen hingen.

Mancher Ort hat seine heutige Existenz erst durch den Bahnbau und die damit zusammenhängende wirtschaftliche Entwicklung erlangt. Gemessen wurde mit Seriösität, Sparsamkeit, Funktionalität und Langlebigkeit. Gerade bei Bauwerken wie Gebäude und Brücken läßt sich ein Weitblick erkennen, die zum Teil weit über 175 Jahre alt sind und in ihrer Ausführung, Genialität und ihren gerechtfertigten Kosten heutige Betonbauwerke oft in den Schatten stellen. Voraussetzungen sind Sachkenntnis und Pflege der Anlagen.


Deshalb war und ist es das Ziel immer mal ein Foto, Postkarte von den Bahnhöfen bzw. Gebäuden zu sammeln bzw.selbst zu fotografieren. Von den Strecken, die mit dem Bahnknoten Saalfeld in gewisser Weise in Verbindung stehen und standen. Dabei stellt man fest wie schnell die Jahre vergehen, denn das historische Bildmaterial, daß bereits 130 Jahre alt ist oder Bilder aus der Zeit nach 1990 die Schnelllebigkeit und auch Veränderungen dokumentieren. Oft steht ein Gebäude in den nächsten Tagen nicht mehr, der Abrißbagger steht plötzlich da. Aus diesem Grund fotografiere ich nicht nur Lokomotiven sondern auch Gebäude, Baustellen oder sonstige Veränderungen die mit unserem Hobby in Zusammenhang stehen. Begleiten Sie uns auf die Reise mit der Eisenbahn von den Anfängen bis in die Neuzeit. Ich wünsche Ihnen viel Freude.


Auch möchte ich in meiner Bildreise nicht das "einhunderste Mal" die Streckendaten "aufwärmen", die bereits besser als ich vermag in vielen Publikationen veröffentlicht wurden. Es geht einfach nur um die Erinnerung an die Strecken, Gebäude oder Anlagen rund um die Strecken von Saalfeld, bzw. Strecken die von Saalfelder Wagen, Lokomotiven und Personalen befahren wurden. Der Anspruch selbst, es soll kein Sammelwerk der Lokomotivgeschichte werden, obwohl man beim Bau, der Planung und dem Betrieb nicht daran vorbeikommt, aber das wird nicht der Haupttenor meiner historischen Reise sein.


Es sind leider nicht immer Bahnhofsmotive der jeweiligen Bahnhöfe verfügbar oder erhältlich, so habe ich mich auch entschlossen  regionale Ortsmotive vergangener Tage mit auf dieser historischen Reise einfliessen zu lassen.  

Schauen Sie sich diese Reise in Ruhe an, für konstruktive Kritik oder Richtigstellungen bin ich jederzeit dankbar. Mitunter weichen auch die Angaben zu den Themen ab. Vieles ist aus Notizen und Industrieinformationen abgeleitet, wie sich mancher Streckenverlauf oder Betrieb gestalten könnte. Oft waren aber Finanziele oder gar Geologische Verhältnisse und zwei Weltkriege, die den Weiterbau oder Weiterentwicklung verhinderten oder die gegen die Ausführung standen.


Ein herzliches Dankeschön an all die Personen und Zeitzeugen, die mir im Laufe der Jahre zu diesem umfangreichen Informations- und Bildmaterial verholfen haben. Ich bin jederzeit dankbar für konstruktive Hinweise und Ergänzungen zu diesem Thema auch weiterhin für Postkarten zum Thema Eisenbahn, Bahnhöfe und Lokomotiven.


Die Bildrechte der Urheber und Verlage bleiben unbeühert und werden hier nicht weiter erwähnt. Die gezeigten Bilddokumente befinden sich in der Historischen Eisenbahnbildsammlung von Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen. Eine Liste aller Urheberrechte und Bilder ist verfügbar, wird aber aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Somit befinden sich alle Dokumente in der Historischen Bildersammlung.

 


Historisches rund um Saalfeld

Bereits nach 1800 gab es den Blick vom "Saalfelder Bohlen" auf die Stadt. Postkartenmotiv von 1840 zog Gäste nach Saalfeld und in die Umgebung.

Wenige Jahre später 1845 das Motiv von der Saale dem heutigen Ortsteil Köditz auf die Stadt. Heute befindet sich hier in etwa die Südstadtbrücke über die Saale und die Personen stehen auf dem Gelände des heutigen Bahnhofes.

Neben dem Motiv des Bahnhofes Saalfeld existieren auch zahlreiche Motive unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Hohe Schwarm im Hintergrund links der Städtische Schlachthof auf einer Postkarte von 1914.

Notgeld der Stadt Saalfeld wärend der Inflationszeit.

Blick in die heutige Friedensstrasse vom Blankenburger Tor in Richtung Meininger Hof / Rudolstadt, eine der heutigen Hauptverkehrsstrassen im Stadtgebiet von Saalfeld im Jahre 1910.

Am heutigen Ende der Bahnhofstrasse in Höhe des Grieschischen Restaurantes hinter dem Job Center befindet sich dieses Gebäude mit Blick zur Saale, Saalbrücke und Saal Tor 1912.

Blick von der Saalstrasse zum Bahnhof über die Saalbrücke im Jahr 1926. Gegenüber befindet sich das Gebäude mit der Bildbeschreibung des nächst höheren Bildes.

Der Blick zum Blankenburger Tor und in die Blankenburger Strasse im Jahre 1913 aus Richtung Marktplatz.

1934 in der Blankenburger Strasse mit dem Blankenburger Tor,.

Eine der bedeutendsten Heilanstalten war das Sanatorium Bad Sommerstein im Saalfelder Ortsteil Garnsdorf gegenüber dem Schaubergwerk "Feengrotten" hier im Jahre 1922.

"Das Loch" zur Nacht 1936 in der Blankenburger Strasse.

Blick auf den Saalfelder Marktplatz 1929 mit Rathaus.

Die "Mauxion" Schokoladenfabrik 1931.

Das Darr Tor und die Darrtor Strasse im Sommer 1927.

Und das Obere Tor im Sommer 1931 nach links führt die Sonneberger Strasse in den Ortsteil Garnsdorf und zu den Feengrotten.

Ein Postkartengruß von den Saalfelder Feengrotten im Sommer 1940 von Curt und Clara aus Saalfeld an den Oheim nach Linz in Österreich. Gefunden wurde die Postkarte auf einem Trödelmarkt in Leipzig.Interessanter Laufweg mancher Karte.

Bereits vor 1900 befand sich eine Produktionsstätte der Zeisswerke in Saalfeld mit hunderten Arbeitsplätzen. Im ersten Weltkrieg wurden die Zeiss Werke zu einem Kriegslazerett umfunktioniert.

Die Obere Straße im Sommer 1918.

Die Neue Mädchenschule in Saalfeld, spätere Handelsschule erwarb sich großes Ansehen durch eine hervorragende Erziehung und Pädagogik schon in seiner Gründerzeit. Es wurde auf ein Maß der körperlichen Gewalt Stockschläge, Strafen, Schläge weitestgehenst verzichtet, was damals zwar Unverständnis hervorrief, aber der Schule einen guten Ruf verlieh. Postkarte von 1911.

Partie an der Saale 1913 mit Blick zum "Hohen Schwarm".

Der Blick von der Saalebrücke aus Richtung Bahnhof zum Schloß 1921.Hier befanden sich bis ca. 1850 kleinere Schiffsanlagestellen, wo mittels kleiner Transportkähne Waren transportiert worden. Auch Saalfeld hatte einmal einen kleinen Hafen, der mit Mittel-und Norddeutschland verbunden war.

Alt Saalfeld von der Saalebrücke in Richtung Kulm 1915.

Heute Landratsamt, im Jahre 1918 Sitz der Herscher des Meininger Herzogtums zudem Saalfeld gehörte.

Nicht nur ein Warzeichen, auch beliebter Ausflugsort, der Saalfelder Kulm mit seinem Aussichtsturm, der bei guter Fernsicht ein bleibendes Erlebnis für jeden Besucher ist. Der alte Turm im Jahre 1957.