Anlagenidee im Loquitztal...

...ein Projekt für HO, TT, N


Viele werden etwas mit den Schultern zucken, Wo ist denn das Loquitztal. Es handelt sich um den Streckenabschnitt der Frankenwaldbahn nördlich von Ludwiggstadt bei Lauenstein bis zur Einmündung des Flüsschen Loquitz in die Sormitz am Bahnhof Hockeroda. Also der Abschnitt Ludwigsstadt bis Hockeroda. Der Ursprung der Loquitz entspringt am Wetzstein nahe der Bergstadt Lehesten, fließt Richtung Ludwigsstadt und weiter entlang durch den  Loquitzgrund bei Lauenstein sowie am Falkenstein weiter nach Norden bis Hockeroda. Das Flüßlein ist nicht sehr lang, nur 33 km, es gab aber beim Bahnbau dem Streckenabschnitt Hockeroda - Ludwigsstadt den Namen Loquitztalbahn, bevor sie in Ludwigsstadt über den Viadukt in die Rampe der Frankenwaldbahn Richtung Steinbach am Wald übergeht und südlich weiter geführt wird.

Im Norden schlängelt sich die Loquitzbahn entlang an Felshängen und Bergen sowie Talabschnitten bis Hockeroda. Hier geht es weiter entlang der Sormitz bis Eichicht, wo diese in die Saale mündet. Man bezeichnet in der Fachsprache solche Linienführungen auch als Flußtal- oder Flußlaufbahn.

Taleinschnitte und Flußlauf sorgten schon für aufwendige Baubedingungen ab 1883 - 1885 auf dem Streckenabschnitt der zum Teil von italienischen Arbeitern errichtet wurde. Der Abschnitt ab Probstzella war auch durch Bauarbeiter unterschiedlicher Herkunft errichtet worden. Heute lassen sich noch aufwendige Bauarbeiten sowie Felsarbeiten und Stützmauerarbeiten erkennen. Auch mußte teilweise die Loquitz verlegt werden, Durchlässe errichtet und Dämme aufgeschüttet werden. Die schwierigsten Arbeiten gestalteten sich auf dem Abschnitt Unterloquitz - Ludwigsstadt. Heute auch mit engen Gleisradien ausgestattet läßt die Strecke keine hohen Geschwindigkeiten zu. 


In Vorbetrachtung zum Thema, läßt sich auch eine interessante Straßenführung bis in die heutige Zeit nachvollziehen. Die heutige Strasse B 85 wurde in den Jahren von 1935 - 1937 errichtet. Zuvor gab es zahlreiche Bahnübergänge die von der Hauptstrasse zu den Ortschaften führten. Hier wurde auch das Brückenbauwerk zwischen Hockeroda und Unterloquitz errichtet. Nach 1990 war die erste Arbeit das Entkräften der Ortsdurchfahrt Oberloquitz mit einem Nadelöhr der Strassenführung durch eine Ortsumgehung. Die Brücken vor Unterloquitz und hinter Marktgölitz wurden nach 2015 neu errichtet bzw. rekonstruiert.


Bis in die 30er gab es löchrige Feldwege die zum Teil mit Pflastersteinen oder Schiefermaterial befestigt wurden um gerade bei Regen ein vorwärtskommen zu ermöglichen. Der bescheidene Kraftverkehr quälte sich durch die "Strassen". Sonst beherrschten Ochsen- und Pferdefuhrwerke das Verkehrsgeschehen. 

Urlauber wurden durch Kofferträger am Bahnhof abgeholt, da es beschwerlich war von Unterloquitz nach Schadertal, Reichenbach oder Laasen zu gelangen. Auch in Marktgölitz wurden Urlauber vom Bahnhof abgeholt. Erholung pur gab es im Seitental in Königstal, Pippelsdorf oder Limbach. Auch der Marktgölitzer Hof beherbergte viele Gäste. Bequem war das Übernachten in den Pensionen an den Bahnhöfen Hockeroda, Unterloquitz, Marktgölitz.

Auch der Landgasthof in Hockeroda profitierte vom Tourismus und Bahnverkehr. Platzhirsch war die "Sommerfrische" unterhalb des Bahnhofes Hockeroda. Hier gab es die erstklassige zentrale Lage, die Küche und auch der gute Name her. Die "Sommerfrische" war weit bekannt und berühmt in weite Teile Deutschlands. Auch die gute Erreichbarkeit des Loquitztales von Norden und Süden bescherte der Region Sommer wie Winter zahlreiche Gäste. 


Für die Modelleisenbahn ist der Abschnitt von Unterloquitz nach Marktgölitz interessant auf Grund vieler Modellgerechten Vorbildvorlagen. 

1.) Die Strecke führt von Hockeroda kommend zwichen Hockeroda und Unterloquitz unter einer Strassenbrücke der B 85 Saalfeld - Kronach hervor und kann aus einem Schattenbahnhof geführt werden.

2.) Kreuzungsbahnhof Unterloquitz mit einigen betrieblich genutzten Gleisen als Betriebsmittelpunkt der Anlage

3.) Blockstelle und Schrankenposten Reichenbach bei Unterloquitz als Betriebsstelle

4.) Bahnhof Marktgölitz mit zwei Betriebsgleisen und Nebengleis als besetzter Bahnhof

5.) Richtung Süden nach Probstzella unterquert die Strecke wieder eine Brückenüberführung der B 85 und kann hier im Schattenbahnhof verschwinden.

6.) Der Streckenabschnitt Hockeroda - Marktgölitz hat eine Länge von ca. 8 km und steigt hier von 258 m auf 310 m Höhe an also 42 Höhenmeter, die sich auch im Modell ohne große Kunstbauten darstellen lassen

7.) Wenn es der Platz erlaubt wäre die Darstellung des Abzweigbahnhofes Hockeroda möglich auf Grund eines zusätzlichen Abwechslungsreichen Fahrbetriebes.

8.) Als Mittelpunkt der Bahnhof Unterloquitz mit dem Werkanschluß der Schiefergruben die in Halbreliefbauweise und wer es möchte mit einer Feldbahn ausgestattet werden kann zur Beförderung von Schiefergestein oder auch dem Tauben Gestein wie der Bergmann sagt, totes Gestein das zur Halde oder zum Verfüllen von alten Stollen transportiert wird.


Es stehen fünf Themenvorlagen zur Verfügung


1.) Die DRG Vorlage zweigleisig mit Dampflokomotiven Epoche II (30er Jahre)

2.) DRB Vorlage zweigleisig mit Dampf- und E-Lokomotiven Epoche II (40er Jahre)

3.) DR Vorlage eingleisig mit Dampf- und Diesel Epoche III  / IV (60er + 70er Jahre)

4.) DR Vorlage eingleisig mit Diesel Epoche IV (ab 1983 - 1993)

5.) DB AG Vorlage zweigleisig und elektrisch ab Epoche V und VI nach 1994


In den Gleisplanskizzen wird Vorschlag 1 und 2 zusammengefasst bei Vorschlag 2 kommt die Fahrleitung bis 1945 dazu.

Vorschlag 3 und 4 beinhaltet den Rückbau der Fahrleitung ab Probstzella bis Saalfeld bzw. weiter bis Camburg und die eingleisige Streckenführung

Vorschlag 5 zeigt den Rückbau der Bahnanlagen aus der DR Zeit und kompletter Neubau der Strecke zweigleisig, Elektrifizierung, Ausstattung der Strecke mit Neigetechnik System für ICE und VT 612 


Da es sich um einen Streckenabschnitt von Bedeutung der Hauptstrecke Berlin-München handelt, ist es möglich in jeder Eisenbahnepoche eine unbegrenzte und große Auswahl an Eisenbahnfahrzeugen zum Einsatz zu bringen. Hier kann die Sammlung mit sämtlichen Fahrzeugen richtig ausgereizt werden. Wenn der Platz im Schattenbahnhof mitspielt ist das Thema durchaus eine Paradestrecke per Excellenz.


Die Größe der Bahnhöfe und Betriebsstellen hält sich auch in Grenzen. Zusatzanlagen wie Bw oder große Bahnhofsanlagen entfallen durchaus. Hier kann man sich auf den Fahrzeugeinsatz konzentrieren. Auch in den Blockabschnitten können mehrere Züge verkehren. Auch ist ein Automatik Betrieb mit relativ genügsamen Aufwand nach echten Fahrplanvorgaben möglich. Streckenführung und Zugangebot lassen auch vorbildgerechte Zugbildungen zu. Lange Schnell- und Güterzüge fahren durch und kommen nur aus betrieblichen Gründen zum Halten. Dampflok Schnellzug mit 10 Wagen oder ein "Doppelter" ICE, alles geht hier. 


Viel Landschaft und Eisenbahn im Modell


Nicht ein abwechslungsreiches Thema in dem der Betrieb "richtig abgeht", auch die Landschaft gilt es zu gestalten und nachzubauen. Das Besten sind Umsetzungen vom Vorbild in das Modell.

Fotos und eigene Bilder eignen sich hierfür auf jeden Fall, gutes Gelingen.


Ein nicht zu unterschätzender Themenbereich Tourismus, Land- und Forstwirtschaft


Seit 1871 mit der endenden Linie aus Gera zog es immer wieder Besucher bis 1885 in das Sormitz- und Loquitztal. Mit dem Lückenschluß 1885 Eichicht - Stockheim war bereits ein gut entwickelter Tourismus etabliert. Dieser kam beschleunigt mit der Bahnanbindung. Gast- und Logierhäuser wuchsen wie "Pilze aus dem Boden". Die verkehrlich sehr gute Region wurde aus Saalfeld und aus Richtung Kronach sehr gern besucht. Wanderungen durch die Schiefergebirgslandschaften, entlang der Loquitz oder über die Berge entlang der Strecke waren das Ziel vieler Touristen. Mit wenig Geld einem Sonntagsbilliet konnte man preiswert die Gegend erkunden. 


Mit den Touristen wuchs die Landwirtschaft entlang der Loquitz. Schließlich mußten sie versorgt werden und Ackerbau und Viehzucht wuchsen stark an. Später waren es LPG Genossenschaften, die die Flächen entlang der Bahnlinie oder an den Loquitzhängen bewirtschafteten. Auch wenn es heute fast keinen Tourismus in der Region gibt, lassen sich bis zur Epoche IV Tourismus Szenen nachgestalten. Land- und Forstwirtschaft haben sich bis heute gehalten.


Erinnern wir uns bis in die 70er als es durchaus noch mit 1-2 PS über die Lande ging...

Das Pferdefuhrwerk war im Loquitztal mit bestimmend für die Land- und Forstwirtschaft, Schiefertransporte oder zu den Mühlen entlang der Loquitz. (Preiser)

Speditionsgespanne von Pensionen, Gasthäusern zu und von den Bahnhöfen. Neben Stück- und Frachtgut beförderten diese Fuhrwerke auch das Reisegepäck der Gäste. (Preiser)

Für die "Gäste im Modell", bietet Preiser hier und da einige Koffersortimente in HO mit denen Szenen am Bahnhof, der Spedition oder Pensionen nachgestellt werden können.

Die Brauerei Marktgölitz verfügte über einige Pferdefuhrwerke, die die Gasthäuser, Pensionen, Läden und alle Abnehmer belieferten. Mit dem Preiser HO Fuhrwerk einer Brauerei lassen sich schöne Szenen im Modell nachbilden. 


Beginnen wir am Abzweigbahnhof Hockeroda


Zuerst muß gesagt werden, daß die Vorschläge in Skizzenform natürlich mit Kompromissen für Platz und Modellbahn behaftet sind um möglichst viel Fahrstrecke, Betrieb und einige Anlagen darstellen zu können. Schließlich soll es ja rollen und etwas Betrieb sein.


Wer die U-Form wählt, bringt Hockeroda in abgewandelter Form mit auf die Anlage. Etwas Seitenverkehrt und nicht ganz entsprechend, es geht um den Platz von Ort und Bahnhof.


Im km 152 der Strecke Leipzig-Probstzella Landesgrenze liegt der Abzweigbahnhof Hockeroda. Vom Norden kommend die Strecke aus Saalfeld, die sich hier verzweigt. Südöstlich die Sormitztalbahn nach Bad Lobenstein und Südlich die Hauptbahn nach München. 

Der Bahnhof gilt als Abzweigbahnhof und hatte bis in die Nachkriegszeit bescheidenen Güterverkehr, dessen Aktivitäten im Zuge der DR Rationalisierung nach Kaulsdorf und danach nach Saalfeld verlegt. Das Aufkommen war zu gering. 

Es gab wohl nach Überlieferungen eine kleine Ladestrasse Richtung Kaulsdorf mit Güterschuppen und das Sägewerk die für Rangierbetrieb sorgten. 


Reisezugangebot besteht auf dem Abschnitt Saalfeld-Probstzella und Saalfeld - Lobenstein und Retour. Hinzu kommt noch die weitere Verbindung ab Probstzella Richtung Sonneberg. Hockeroda selbst besaß nur ein Ladegleis für örtlichen Güterverkehr hauptsächlich des Hockerodaer Hammer. Sonst war der Güterverkehr bescheiden. Den Hauptverkehr machte der Berufs- und Schülerverkehr vornehmlich nach Saalfeld, Unterloquitz und Urlauber der örtlichen Gast- und Logierhäuser die weit hin bekannt waren und seit Bahneröffnung 1871 bis zum Nachbarort Eichicht ca. 2 km Entfernung jährlich viele Gäste anzogen. Ab 1885 nach Bayern die erste weitere Verbindung und ab 1908 die weitere Verbindung über Lobenstein nach Hof Hbf. Auch aus dem Norden ströhmten Gäste aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem westlichen Deutschland in den Erholungsort. Durchschnittlich beschaulich trotz Abzweig und Hauptbahn.


Weitere Anlagen befanden sich nicht im Bahnhof. Lediglich Richtung Eichicht und Leutenberg ein Schrankenposten sowie der Fahrdienstleiter und ein weiterer Mitarbeiter.  Nachdem Schrankenposten und der große Verkehr am Bahnhof etwas umstrukturiert wurde, war der Fahrdienstleiter im Bahnhof alleine für alles verantwortlich.  Der Bahnhof ist auch demzufolge rund um die Uhr besetzt. Nicht nur die Hauptbahn läuft im Zugverkehr 24 Stunden, auch auf der der Nebenbahn  rollen einige Züge in der Nacht. Heute gibt es nur noch den Bahnsteig für Züge der Linie Saalfeld-Blankenstein (Sormitztalbahn), der Erfurter Bahn. Der Bahnsteig der Hauptstrecke wurde still gelegt, da der kleine Ort völlig "Überversorgt" ist in Punkto Nahverkehr. 200 Einwohner neben den Zugverbindungen noch zwei Buslinien von Leutenberg bzw. Gräfenthal / Probstzella nach Saalfeld. 

Der Ursprung ist ein Herrschaftssitz, in dessen Nähe später um 1500 Erz, Silber, Kupfer gewonnen wurde und der Hockerodaer Hammer hier seine Dienste verrichtete. Hinweis geben Bergbausymbole am Bahnhof.


Fast ebenerdig bis Unterloquitz durch das Tal...


Weiter Richtung Süden führt die Hauptbahn in einer ganz leichten Steigung zum Betriebsmittelpunkt Bahnhof Unterloquitz. Durch das Tal links und rechts säumen Berghänge die Strecke. Schon frühzeitig sorgten die Schiefergruben für starken Güterverkehr, was zur Folge hatte, daß es hier Werklokomotiven mit Lok- und Rangierpersonal gab sowie Güterverkehrsdisponenten die in Zusammenarbeit mit der Eisenbahn den umfangreichen Wagenverkehr disponieren mußten. Gerade ab den 60er Jahren erhöhten sich die Wagenladungen in unvorstellbaren Größenordnungen. Hinzu kam bis in die 60er Jahre der örtliche Stückgutverkehr und die Verladung von Holz aus den um Unterloquitz befindlichen Waldbebieten. Der Reiseverkehr bestand aus dem Berufsverkehr von und zu den Schiefergruben für die Beschäftigten bis kurz nach 1949 kamen auch Bergleute aus Richtung Kronach nach Unterloquitz. Die örtliche Bevölkerung, die nicht in den Schiefergruben arbeitete zog es größten Teils in die Kreisstadt Saalfeld, in die Orte Probstzella und Ludwigsstadt bis 1949.


Unterloquitz selbst war nicht "der Ausflugsort", Wanderer und Touristen zog es mehr denn je in die umliegenden Ortschaften Schadertal, Reichenbach b. Unterloquitz,  Der Ort Reichenbach besaß bis zur Wendezeit sogar ein Ferienlager der Hydrierwerke Zeitz, das sich größter Beliebtheit erfreute. So war die Wanderung für Touristen und Gäste zum Bahnhof Unterloquitz vorprogrammiert. 


Der Betrieb verlangte täglich zahlreiche Kreuzungen, Überholungen im Bahnhof, gerade nach 1945 als das zweite Streckengleis als Reparationsleistung verschwand. Siche rauch weniger Verkehr mit Sperrung der Grenze Thüringen / Bayern und späterer Schließung. Für Güterzüge war ständig ein längerer Aufenthalt vorgesehen um die Wagengruppen für die Schiefergruben ab- bzw. zuzusetzen. Auch einiges an Holzwagen gab es hier zu rangieren, deren Ziel meist nördlich lag für Bau- und Handwerksfirmen der Regionen ohne reichlich Holzvorkommen.


Der Anstieg beginnt bei Unterloquitz  


Hinter Hockeroda merken die Lokführer und insbesondere die Heizer das die Steigung beginnt. Heute mit der E-Lok kein Problem, aber 1200 Tonnen am Zughaken bis Probstzella machten sich schon bemerkbar.

Die Steigung ab Unterloquitz Richtung Marktgölitz und Probstzella verlangte gerade von den Dampflokomotiven einiges ab. 

Einige Dämme vor Marktgölitz lassen schon die zu erwartende Steigung erahnen die weiterführt bis zum Scheitelpunkt der Frankenwaldbahn in Steinbach am Wald. Ab hier heißt es schon "Dampf machen". Bei schweren Güterzügen ohne Durchfahrt ab Unterloquitz hieß es mitunter für die Züge oft bis zu 20 Minuten Fahrzeit bis Probstzella. 


Nach wenigen Kilometern hinter dem Block Reichenbach erreicht der Zug den Bahnhof Marktgölitz oder Gabe Gottes. Die Gemeinde Marktgölitz befindet sich ca. 1,5 km vom Bahnhof entfernt. Der Name Gabe Gottes entstand durch die vielversprechenden Schiefervorkommen rund um den Ort, was man als eine Gabe Gottes bezeichnete. Der Ort selbst entstand um 1885 nach der Eröffnung der Bahnlinie. Hier wurde der Güterverkehr groß geschrieben, Schieferverladung und auch die Eröffnung der Brauerei Gabe Gottes sowie der Holzhandel sorgten für hohes Güteraufkommen. Um den Bahnhof selbst gab es ca. 10 erbaute Anwesen. Die Anwohner, die das Verkehrsmittel Eisenbahn nutzen wollten kamen aus Marktgölitz, Limbach, Königsthal und Pippelsdorf oft zu Fuß. Wer nicht unmittelbar vor Ort Arbeit fand ging nach Unterloquitz, Probstzella, Ludwigsstadt und Saalfeld. Der Bahnhof bestand aus vier Gleisen, zwei Haupt-, ein Überhol- und ein Ladegleis.  


Unmittelbar hinter dem Bahnhof Marktgölitz unterquert die Strecke eine Strassenbrücke der B 85 und verläuft in der Steigung weiter nach Probstzella. Hinter diesem Brückenbauwerk kann die Modellbahn im unterirdischen Schattenbahnhof verschwinden. 


Soweit so gut, der Vorschlag wird eine Anlage in U-Form werden, so gibt es relativ lange Fahrstrecken um einem vorbildgerechten Zugverkehr genüge zu tun. Schließlich bringt die Anlage mit einer relativ langen Fahrstrecke nicht nur einen vorbildgerechten bals fahrplangerechten Zugverkehr. Auch kann in jedem Bahnhof je nach Erfordernis auch umfangreich rangiert werden, so das ein Betrieb mit Kreuzung, Überholung oder Zugabstand natürlich sehr authentisch ist.

Und egal welche Epoche, es verkehrte eigentlich alles auf der Hauptbahn. Auch der gemischte Betrieb mit Haupt- und Nebenbahnfahrzeugen kann authentisch gefahren werden. Zumal die Nebenbahn von Hockeroda nach Lobenstein abzweigt und über die Hauptbahn von Saalfeld bis Probstzella die Züge nach Sonneberg mit verkehren und den Zugbetrieb bereichern. 

Auch ist im Modell ein sehr guter Automatikbetrieb möglich für Fahrspass auf der Hauptstrecke. 


Nicht nur der Lokpark kann die gesamte Sammlung erfassen, auch der Wagenpark durch interessante Zugbildungen im Reise- und Güterzugverkehr mit nationalen und internationalen Wagengattungen im DR / DB Verkehr über den hinter Marktgölitz liegenden Grenzbahnhof Probstzella.


Ein weiterer Aspekt ist der sparsame Landschaftsverbau und die Gestaltung der Ortschaften. So befinden sich in Hockeroda, Unterloquitz. Marktgölitz immer parallel an der heutigen B 85 und zur Strecke so kann platzsparend gebaut werden. 

Oft sind es kleinere Häuser die in Zeiten des industriellen Schieferabbaues entstanden sind und von Bergarbeitern und ihren Familien zum großen Teil bewohnt wurden.

Gebäudemäßig befinden wir uns in einem Mischgebiet unterschiedlicher Regionen, zum einen die das Thüringer Schiefergebirges, dem angrenzenden Vogtländischen Einfluß mit Fachwerk und Putzbauten. Aber auch der Einfluß des Ziegelbaues an vielen Gebäuden im preußischen Baustil nach 1900 in der Zweckmäßigkeit. Auch der Frankenwald übt schon gewisse Einflüsse auf Gebäude und Ortsgestaltung aus. Grob gesagt eine bunte Mischung an Gebäuden aus der Zeit der Entstehung der Ortschaften nach Bau der Bahnlinie und der Ansiedlung von Arbeitskräften, der Kriegszeit, des Aufbaues des Sozialismus nach 1950 bis in die 80er Jahre. Und auch ab der Epoche V moderne und renovierte neue Gebäude der Orte. 


Die Bahnhöfe in der Moderne wurden nach 1990 zurückgebaut und demontiert. Hockeroda besitzt 5 Weichen für Gleiswechsel und Abzweig der Nebenbahn, Offizieller Bahnsteig der Sormitztalbahn, das EG ist noch bewohnt, der Hauptbahnsteig aus bekannten Gründen stillgelegt. Unterloquitz ein zweigleisiger Haltepunkt, das EG und alle weiteren Anlagen verwaisen. Marktgölitz stillgelegt das EG wird durch eine Privatperson renoviert und erhalten zur Freude vieler Eisenbahnfans.


Bahnhof Hockeroda - Modellvorschlag


Auch wenn der Bahnhof "Lauffenmühle" von Viessmann nicht der Größe des Bahnhofes Hockeroda entspricht, würde er als kleiner Durchgangsbahnhof zum Thema passen. Die an der Giebelwand befindlichen Holzschindeln könnten umgespritzt oder durch Schieferplatten ersetzt werden um den Charakter des Schiefergebirges erkennen zu lassen. 

Busch Schrankenposten am Ende des Bahnhofes Richtung Kaulsdorf. Einfache Bude mit Wärterbedienter Schranke. Hier kann auch durchaus der Posten mit Blumen und gepflegter Vegetation umgesetzt werden. Schließlich waren solche Posten oft gepflegte Blickfänge entlang der Strecken. 

Blickfang für Bahnhöfe, Strecken, Schrankenposten Blumen Set`s von Busch.

Bescheidene kleine Güterabfertigung für Hockeroda, wer dies möchte, kann die kleine Halle von Busch verwenden. 


Ein weiteres Gestaltungsbeispiel wäre der Bahnhof Neuffen mit angebauter Güterhalle und Fachwerk. Auch die Grundform des Zwischenbahnsteiges mit Niveaugleichem Überweg kann mit Ideen und Superung durchaus passend als Zwischenbahnsteig verwendet werden. ( Farbliche Gestaltung der Bahnsteigkante in Beton -, Sandstein-, Granitoptik, Bahnsteigbesandung, Begrünung mit Grasbüschel oder Streifen sowie Bahnsteigzubehör) von Viessmann





















Am heutigen Bahnhofsvorplatz befand sich einst ein relativ großes Sägewerk mit Bahnverladung. Zwar wurde das Holz auf der Ladestrasse verladen aber im Modell gibt es einen kleinen kurzen Anschluß für 2-3 Wagen. Viessmann Modell Sägewerk mit Lager und Wohnhaus.

Der Busch Windenkran ist nicht nur ein Super Blickfang auch ein typisches Arbeitsgerät für mittlere Sägewerke mit Holzverladung.

Im Modell überquert die Sormitztalbahn Hockeroda-Unterlemnitz die Frankenwaldbahn. Hinter dem Bahnsteig steigt die Strecke an überquert die Hauptbahn über eine gebogene Blechträgerbrücke führt in leichter Steigung in einen Tunnel zu einem Schattenbahnhof mit Kehrschleif in Richtung Leutenberg um von dort wieder auf die Hauptbahn zurück zukehren. Sparsame Bauweise der Sormitztalbahn, da die Baukosten auf Grund der Streckenführung mit Überquerung der Sormitz, Steigungen, Stützmauern und Stein Viaukt bei Wurzbach hohe Baukosten verursacht haben. Für diesen Blickfang und zur Trennung der Strecken empfiehlt sich der Bau dieser einfachen Viessmann Brücke im Modell.

Zwei Fliegen mit einer Klappe kann man mit dem Bau des Faller Jagdschlosses schlagen. Erstens befindet sich am Bahnhof das Haus "Zur Sommerfrische" das nach 1900 errichtet wurde im weiteren Gleisbogen Richtung Kaulsdorf befindet sich auf dem Berg das Schloß "Eichicht". Je nach Platzverhältnissen der Anlage kann das Modell auf dem Berg über dem Tunnel oder am Gleis wo es sich tatsächlich befindet erbaut werden. In jeglichen Epochen im Charakter einer großartig geführten Ferienpension oder Hotel als weiterer Blickfang.


Am Bahnhof Hockeroda befanden sich nur das Sägewerk, ein Gasthof der Hockerodaer Hammer, eine Schmiede und kleinere bis mittlere Anwesen, die unmittelbar zwischen Hauptstrasse heute B 85 und Berghang erbaut wurden. Der eigentliche Ort Hockeroda befindet sich ca. 500 Meter hinter dem Bahnhof über die Zufahrt Richtung Leutenberg und Bahnübergang Sormitztalbahn. Hier befindet sich ein weiterer Gasthof mit Bauernhöfen auf erweiterter Talfläche des beginnenden Sormitztales.

Ab den 60er Jahren entstanden hier noch weitere kleinere Wohnhäuser auf kleinen Grundstücken auf Grund der geringen Fläche zwischen Strasse und Berg. Im Modell bietet sich der Bau kleinerer Wohnhäuser an auf Grund des Platzbedarfes. Ein Muß ist der Gasthof Hockeroda am Bahnhof mit einem Biergarten direkt an der Strasse für motorisierte Gäste, Wanderer oder Urlauber.

Ein Muß für Hockeroda ist die alte Dorfschmiede rechts am Ortsausgang Richtung Kaulsdorf. Entstehung der Schmiede aus Zeiten der alten Handelsstrassen hier liesen Fuhrleute ihre Pferde beschlagen oder Eisenreifen ihrer Fuhrwerke erneuern. Pferdewechselstation und Pension war der Gasthof. Auch in der modernen Zeit hätte die Schmiede noch ihre Bedeutung. Dorfschmiede und Schmied von Viessmann.


Der Ort selbst wird von ca. 130 Einwohnern bewohnt und bis zum heutigen Tag ist bis auf die unheimliche Lärmbelästigung der Bundesstrassen ein recht schönes und beschauliches Leben führen. Dies sollte auch bei der Gestaltung im Modell rüber kommen.


Bahnhof Unterloquitz - Modellvorschlag


Betriebsmittelpunkt der Anlage ist der Durchgangsbahnhof Unterloquitz. Ländlicher Bahnhof mit etwas Ortsgüterverkehr und den ortsansässigen Schiefergruben. Um den Bahnhof befand sich der Ortsteil Arnsbach, der mit dem Ort Unterloquitz zusammen geführt wurde und danach von Arnsbach in "Ulo" (Regionale Abkürzung) Unterloquitz umbenannt wurde. Direkt am Bahnhof befindet sich das Schieferwerk in dem verschiedene Schieferprodukte verarbeitet werden, die Grube ist mittels Fördertechnik verbunden. Im Modell wäre auch eine Feldbahn möglich um den Bergwerks Charakter zu unterstreichen. Entweder als Modell in Bewegung oder Attrappe.


Der Bahnhof war besetzt mit Fahrdienstleiter, Weichenwärter, Fahrkartenverkäufer mit Güterverkehrsaufgaben, Anschlußbedienung mit Zuglok bis in die 50er Jahre und Zugführer des Nahgüter Bahnhof Saalfeld, Probstzella, Pressig-Rothenkirchen. Später mit Errichtung und Erweiterung der Schiefergrubenbahn kamen Anschlußbahn Lokführer und Rangierer nach Unterloquitz. 

 

Problem mit dem Modell des Bahnhofes Unterloquitz. Modellbahnhöfe haben den Anbau der Güterabfertigung oft rechts neben dem Hauptgebäude, die Bahnhöfe mit linken Anbau sind nicht das passende Modell. Deshalb Eigenbau oder Modell das passend wirken könnte. Der Bahnhof Eschborn von Viessmann passt gut zu einem Durchgangsbahnhof einer Hauptbahn. Positionierung von links nach rechts Stellwerksanbau, Diensträume, Warteräume, ganz rechts kleine Bahnhofsgaststätte. Zwar befand sich die Gaststätte mit Pension gegenüber dem Bahnhof aber im Modell wäre dies ein brauchbarer Kompromiss. Eventuell ein angrenzender kleiner Biergarten. Wie oft üblich gab es nur Kleinigkeiten zum essen und die üblichen Getränke, wenige Tische aber Platz war in der kleinsten Kneipe. Aufenthalt nur für wenige Reisende aber dafür gaben sich die Arbeiter der Schiefergrube die Klnke in die Hand. 

Dem Baustil angepasst die kleine Viessmann Güterhalle für den Bahnhof Unterloquitz. Diese kann unmittelbar neben dem EG rechts platziert werden. So das das Gleisende unmittelbar vor der Gaststätte endet.


Zwischenbahnsteige empfehle ich auch weiter von Viessmann wie beim Bahnhof Hockeroda. Ebenfalls die Kanten und Ladestrassen Modelle von Juweela.


In den zwei Abstellgleisen Richtung Probstzella befand sich ein Lademaß für Güterwagen. Eine kleine Detailreiche Ergänzung von Weinert.


Auch von Weinert gibt es so viel Zubehör und Details für die Bahn, die die Modellbahnherzen höher schlagen lassen. 


Das Wärterstellwerk Unterloquitz war ein ebenerdiger kleiner Bau. Das hübsche Fachwerk Stellwerk von Viessmann erfüllt hier die Erwartungen.

In Fahrtrichtung links nach Probstzella auch heute noch zu entdecken ein kleines Wohnhaus im KPEV Baustil. So könnte als Ersatz das Viessmann Werkswohnhaus verwendet werden im Klinkerbaustil passend zum gesamten Bahnhof. Die Gebäudewände könnten auch vor dem Zusammenbau mit Ziegelfarbe und weißen Fugen verschönert werden. Auch ein kleiner Garten empfiehlt sich zum Gebäude.


Der Ort Arnsbach - Unterloquitz


Wer aufmerksam am Bahnhof vorbeifährt und beobachtet findet gegenüber des Bahngeländes direkt an der Strasse kleine Wohnhäuser aus der Zeit der Industriellen Entwicklung und der Ortserweiterung. Bergleute mit ihren Familien konnten für "wenig Geld" ein kleines Haus mit Grund und Boden erwerben. Kleiner Vorgarten einige Anbauten aus der Nachkriegszeit zieren diese Gebäude. Im Modell möchte ich durchaus auf weitere größere Gebäude verzichten. Da diese kleinen Häuser als Siedlung am Bahnhof den Charakter des Ortes zeichnen. Das Grundmodell bietet Faller aber mit Anbauten, eigenen Ideen, Patina, Grün läßt sich die Bergarbeiter Siedlung hinzaubern. So haben die Bergleute "wenige Meter" unmittelbar zu Fuß ihre Arbeitsstelle erreicht. Diese Häuserzeile sollte durchaus aus 5-8 Gebäuden je nach Platz bestehen. 

Kleines Zubehör von Faller zur Ergänzung der Wohnhäuser der Bergmänner und anderer Gebäude im Modell. 


Die Schiefergruben Unterloquitz


Das Produktionsaufkommen erforderte ab den 60er Jahren Neubau der Werksanlagen und Erweiterung der Werkbahnanlagen. Bau eines Lokschuppens für die Anschlußbahn Lokomotiven. Zusammenlegung mit der Werkbahn des Mischfutterwerkes Kaulsdorf. Technische Betreuung der Lokomotiven im Bw Probstzella. 

Gebäudemäßig empfehlen sich je nach Platz in Halbreliefbauten oder bei entsprechendem Platz als "Blickfang Modelle" von Walthers im Faller Vertrieb. Die amerikanischen Gebäude können in HO durchaus Verwendung für die Schiefergrube finden. Schließlich soll es der Mittelpunkt der Anlage werden und etwas darstellen. Die Original Anlagen haben durchaus auch eine respektable Größe und sind kein "Micky Maus Bergwerk". Im Walthers Sortiment finden sich die besten Modelle mit für diese Verwendung. 


Eine Erweiterung mit einer Feldbahn von Busch wäre eine nette Ergänzung.

Eine Bergwerks Verladeanlage für die Schiefergrube.

Zwar ein Schotterwerk aber Schiefer könnte auch verladen werden.

Großer Verladesilo für die Unterloquitzer Schiefergrube.

Ein Halbrelief Gebäude mit Laderampe für die Verladung von Dachschiefer auf Paletten aus der Spalthütte.

Gebäude mit Gleisamschluß zur Be- und Entladung oder als Lager.

Industrie Schornstein

Förderbandsysteme mit Pfeilern für den Schiefertransport aus der Grube zur Verarbeitung.

Bürogebäude

Pförtnerbude mit Schranke an der Einfahrt zur Grube.

Entlüftungsanlage für die Unter Tage Anlage des Bergwerkes

Silo Verladung für LKW

Ladesilo für Bahn und LKW im Doppelpack oder weiterer Ergänzung mit Modellen.

LKW Entladeanlage im Werk


Natürlich erfordert der Bau einer solchen Anlage schon einiges. Aber warum nicht mal etwas wagen was gigantisch wirkt, worum man mal beneidet oder bewundert wird. Auch wenn es durchgeknallt erscheint. 

Das Leben der Region des Thüringer- und Fränkischen Schiefergebirges war der Schiefer, der sich großer Beliebtheit erfreute. Abbau in Franken und Thüringen mit den größten Schieferfabriken und Verladungen in Unterloquitz, dem Lehestener Schieferbrüchen größte Schieferproduzenten der Region und der Schiefertrafelfabrik Büchner in Ludwigsstadt, diese belieferte viele Schulen und Schreibwarenläden in Deutschland und Europa mit ihren Schieferwaren. So arbeiteten Thüringer und Fränkische Arbeiter bis ca. 1950 beidseitig in der Schieferbranche. Ein Gestein, das zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten fand. Schieferverkleidung, Dachschiefer, Baumaterial, Streu- und Füllmaterial, Schultafeln, Schreibgriffel. In zahlreichen Brüchen Unter- und Oberirdisch wurde das "Blaue Gold" abgebaut, was heute nur noch geringe Verwendung findet. Mit dem Bahnbau boomte der Abbau überall. Schiefer konnte für zahlreiche Gebiete verwendet werden. So lebte die Region, die Eisenbahn, die Wirtschaft vom "Gold" des Schiefergebirges. So sollte es bei der Gestaltung der Bahn durchaus einige Schiefermauern, Stützhänge oder Halden im Modell geben um der Landschaft Charakter zu verleihen. 

Die Eisenbahn hatte einen hohen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung der Loquitztäler. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Wer sich mit dem Thema Schiefer zum Thema Eisenbahn-, Bergbau- und Geologie auseinandersetzen möchte dem empfehle ich den Link und den Besuch in den Schiefermuseen in Lehesten und in Ludwigsstadt sowie dem Heimatverein Probstzella.


https://schiefer-denkmal-lehesten.de/


https://www.schiefermuseum.de/


https://www.heimatverein-probstzella.de/


Blockstelle Reichenbach - Posten 57 - Modellvorschlag


Zwischen Unterloquitz und Marktgölitz befand sich besagter Posten 57. Früher Blocksignale und Wärterbediente Schranke. Ein Einheitsstellwerksgebäude und ein Bahnwärter Wohnhaus an der Ortsverbindung zum Ort Reichenbach bei Unterloquitz.

Heute befinden sich neben der "EBIT-Anlage" auch wieder beidseitig die Blocksignale. Der Posten war bis in die 70er besetzt, anschließend wurde hier eine Halbschranken Anlage DR verbaut. Die Blockstelle diente für die Steuerung und Elektrik der Anlage und wurde 1994 nach dem Umbau abgerissen. Das Wohngebäude befindet sich in Privatbesitz.


Nachtschicht am Posten 57, das Viessmann Stellwerk "Rottershausen" ist ein "Lieblingsmodell" für universalen Einsatz auf Grund seiner Optik und Beschaffenheit. Mitten in der Landschaft steht das Gebäude und dient den Eisenbahnfotografen als begehrtes Fotoobjekt mit einer herandonnernden BR 95 des Bw Probstzella.

Auch wenn es falsch ist bietet sich dieser Busch Fachwerkbau der in die Jahre gekommen ist auch als Eisenbahn Wohnhaus in Fachwerk Bauweise passend zum Postenn 57 an. In anderen Regionen gab es durchaus dem Baustil und der Größe entsprechend diesen Haustyp. 

Das Flair der Optik, Schrankenanlage, Holzmastleuchten, alte Teerstrasse sowie Zaun zur Absicherung. Passend zur "Posten 57 Idylle" vn Busch. 

Und nicht vergessen die Signalfernsprecher von Busch als kleines Detail. Gerade auf dieser Strecke sollten einige verbaut werden. Da es eine offne Strecke ist und diese hier hin gehören.


Bahnhof Marktgölitz - Modellvorschlag


Knapp 5 km vor Probstzella liegt der Kreuzungsbahnhof Marktgölitz. Mit Streckenrückbau wurde hier alles eingestellt. Wegfall der Signale ausgekreuzt mit Ungültigkeitskreuz, kein Fahrdienstleiter, Wegfall Güterverkehr. Nur noch zeitweiser Verkauf von Fahrkarten und Auskunftserteilung.  Abstellung alter ausgemusterter Dampflokomotiven ab Ende der 60er Jahre auf dem Ladegleis.

Eine Idee alte nicht mehr gebrauchsfähige Modelle abzustellen und mit Patina und Rost zu versehen. Ab 1961 waren Ort und Bahnhof "völlig tot". nur noch Halt der Personenzüge Saalfeld - Sonneberg und zurück. 

Anzahl der Einwohner 2025 - 33 !!!

Auch vorher war der Ort am Bahnhof gering besiedelt. Umliegende Orte wurden mit dem Linienbus bedient oder es ging zu Fuß zum Bahnhof. Heute ist der Bahnhof stillgelegt aber das EG privat saniert.


Als passendes Gebäude bietet sich "Reichelsheim" von Viessmann an mit Güterhalle und Anbau.  In der Mitte mit Dienstraum und Stellwerk und Warteraum rechts. Früher war hier der Fahrdienstleiter, ein Fahrkartenverkäufer mit Güterverkehrsaufgaben. Rangierdienst übernahm das Güterzug Zugpersonal der Bahnhöfe Saalfeld, Probstzella und Pressig Rothenkirchen bei den Nahgüterzügen. 


Zwischenbahnsteige empfehle ich auch weiter von Viessmann wie beim Bahnhof Hockeroda. Ebenfalls die Kanten und Ladestrassen Modelle von Juweela.


Brauerei Gabe Gottes, ca. 300 Meter vom Bahnhof entfernt befand sich eine kleine Brauerei, die ihre Fässer am Bahnhof verladen hatte bzw. mit Fuhrwerken in den umliegenden Ortschaften der Gasthäuser, Pensionen und Hotels ausfuhr. Harte Konkurrenz waren die Brauereien in Lauenstein (Burgbräu), Falkenstein (Falkensteiner) und die Jahns Bräu in Oberfranken die weit nach Thüringen und weiter lieferten und größer waren.  Wenn es der Platz der Anlage zuläßt, kann die Brauerei am Bahnhof in Verlängerung des Ladegleises erbaut werden und so durch Gleisverlängerung ein Anschluß entstehen zur Belebung des Modellbahn Betriebes. 


So hatte auch die Forstwirtschaft eine große Bedeutung rund um den Ort. In den Seitentälern Richtung Limbach, Königsthal, Pippelsdorf und zur Hühnerschenke erstrecken sich auch heute noch riesige Waldgebiete.  Die Verarbeitung fand in den Sägewerken Pippelsdorf und Gabe Gottes statt. Verladung hier am Bahnhof.  


Schon frühzeitig galten auch diese Orte als sehr gute Urlaubs- und Wandergebiete. Bereits am Bahnhof befand sich ein großes Gast- und Logierhaus. Gefolgt von weiteren Pensionen und Gasthäusern der Orte Marktgölitz, Limbach, Königsthal, Pippelsdorf und nicht zu vergessen des Ortes Oberloquitz. Die Orte lebten seit 1885 vom Bahnanschluß es müssen durchaus zahlreiche Übernachtungen gewesen sein die die Orte wachsen und erblühen liesen. Auch die ausgedehnten Wandergebiete erfreuten sich größter Beliebtheit. Mit Nähe zur Grenze ab den 50er / 60er Jahren ebte der Besucherstrom auf Grund der Fluchtgefahr in den Westen ab. Waren es doch nur 5-6 km zum Grenzzaun in Probstzella. 


Gasthof "Krone" von Busch bietet sich durchaus als Gasthof im Ort Gabe Gottes an. 

Direkt an der Strasse stehen mit Gasthof nur fünf weitere Wohngebäude im Ort. So können hier neben dem Gasthof und der Brauerei 2-3 weitere größere Anwesen an der Strasse errichtet werden. Ein kleiner Ort eben, der erst nach dem Bahnbau so richtig entstand. (Faller)

Dieses Wohn- und Geschäftshaus einer Gerberei von Viessmann könnte auch als Büttnerei Verwendung finden. Faßbauer für die Brauereien hinzu könnte noch ein kleines Holzlager angebaut werden.  (Viessmann)

Wenige "hundert Meter" weiter von Gabe Gottes befindet sich am Ortsrand von Oberloquitz eine Mühle. Durchaus denkbar die Mühle an die Loquitz zu errichten.   (Viessmann)

Der Waldreichtum rund herum läßt auch den Bau einer Köhlerei von Viessmann zu.

Kleines Haus in der Abenddämmerung von weiten hört man einen Zug die Steigung "herauf keuchen". Modellbahnromantik in Gabe Gottes von Viessmann.

Auch wenn es keines gibt bietet sich der Bau einer Försterei rund um den Bahnhof durchaus an. (Busch)

Kleine Häuser einfacher Leute der Forst-, Land- und Bergarbeiter finden durchaus Platz im Ortsbereich auf Grund geringer Größe. (Busch)

Wer das Thema DR Epoche IV wählt könnte durchaus an der F 85 heute B 85 in einem der Orte eine "Trabbi Werkstatt" integrieren. Durchaus möglich gerade im Sommer wenn die Urlauber durch die Lande ziehen. Regulär gab es nur in Probstzella und Kaulsdorf eine KFZ Werkstatt. Aber im Modell kommt so ein Gebäude auch gut an. (Busch)


Für das gewisse etwas auf der Anlage sorgen Zubehörartikel von Juweela


Juweela bietet in HO, TT, N umfangreiches Zubehör an, das auf jeden Fall Verwendung finden kann. Hier einige Beispiele.


Zur perfekten Gestaltung der Bahnsteige oder Ladestrassen finden sich alte Bahnsteigkanten Holzschwellen und Schienenprofilen. Ein Blickfang für zahlreiche alte Bahnanlagen.

Ladestrassen aus Betonschwellen von Juweela für die Ausgestaltung der Anlage bis ins Detail.

Das Juweela Strassensortiment für die Gestaltung von Ortsstrassen, Bahnhofszufahrten, Bahnhofsplätzen und Ladestrassen einfach perfekt.

Der Haupt Energieträger für Industrie und Haushalte war Braunkohle in der DDR bis 1990. Zur Ausgestaltung zahlreicher Details bieten sich die Set`s mit "Rekord" Kohle von Juweela zur Gestaltung und Beladung an.


Detaile mit Artitec


Kleine Details, Figuren, Zubehör finden Detail Verliebte bei Artitec

 in HO, TT, N


Für die Stellwerke der Bahnhöfe zur Belebung der Innenräume eine komplette Stellwerkseinrichtung in HO.

Unentbehrlich aber sie werden dringend benötigt. Schaltkästen für Stellwerkstechnik, Bahnhofsbeleuchtung, Schrankenposten und Telefonverbindungen. Sie finden bestimmt rund um Gebäude oder Gleise ihren Platz zur Belebung der Bahnanlagen.

Richtig schöne Fahrräder für den Bahnhof, eine Gastwirtschaft oder ein Geschäft. War es doch für viele das einzige private Fortbewegungsmittel. Auto`s waren Mangelware.

Heute wieder inn, Lastenfahrräder für Handwerker und den Hausgebrau beleben das Strassenbild.


Weinert bietet auch umfangreiches Zubehörmaterial in HO, TT, N


Gerade die Kleinigkeiten rund um die Bahn von Weinert sind absolut stark.

Dieseltankstelle für LKW und Werklokomotiven in den Schiefergruben Unterloquitz.

Gitterbox Paletten für Bahn, Industrie und Handel. Sogar die Kartoffelnetze wurden in den Boxen für den Handel transportiert.

Gebaut für Ewigkeiten, Schubbkarre mit Eisenrad.

Noch erinnert man sich an schwere Klappstühle und Tische als Gartenmöbel oder in Biergärten.

Ausstattung für Bahnhöfe und Bushaltestellen, der Papierkorb...

Auch der Postbote mit seinem Lastenrad gehörte zum Strassenbild. So ging es vom Bahnhof zur Post und danach wurde alles im Ortsbereich mittels Fahrrad verteilt und eingesammelt. Nachmittag ging es zum Zug und ab ging die Post.



Auch einiges von Busch


Kontrollgang der Transportpolizei mit Wachhund auf den DR Bahnhöfen war nicht ungewöhnlich. In erster Linie zum Schutz der Bahnanlagen, Verhinderung von Diebstählen von Stückgut, Gepäck und Post. Unberechtigtes Betreten der Bahnanlagen und dem angrenzenden Grenzgebiet. Busch Modelle

Auch er gehört ab den 80er Jahren zum Strassenbild,  der Lada - Busch

Fahrschule, Führerschein und eigener PKW war wie ein Glückstreffer in der DDR, oft hieß es bitten warten Sie. Der Lada 1200 als Fahrschulwagen von Busch.

Was es nur bei Busch gibt, die Original DDR Strassenleuchten für Strasse und Bahn zum großen Teil im original Lichtton. Für ein authentisches nächtliches Bild entlang der Loquitz.


Das Thema Eisenbahn Fahrzeuge 


Klar ist das in jeder Epoche alles auf der Strecke fahren kann. Es gab wenige Fahrzeuge, die hier nicht über die Strecke rollten. Selbst ab der Epoche V kann alles fahren vom Museumszug bis zum ICE. Hier kann sich der Sammler richtig austoben, alles ist möglich. 


Dampflokomotiven


BR 01 / DR / DRG / DB Museumsausführung

BR 03 / DRG / DR / DB Museumsausführung

BR 18 Bay. St.B. Bw Nürnberg Hbf von 1910-1945

BR 18 DR Museumslok 18 201 oder 02 0201 VESM Halle ab Epoche III bis VI

BR 22 DR Reko P 10 Ep. III / IV Bw Saalfeld

BR 36 pr.P 6 Bw Saalfeld DRG Ep.II

BR 38 pr.P 8 Bw Saalfeld DRG Ep.III und DR Ep.III

BR 39 pr.P 10 Bw Saalfeld DR Ep. II / III / IV

BR 41 Bw Saalfeld ab Ep.II bis frühe Epoche IV 

BR 43 Bw Pressig Erprobung Ep.II 

BR 44 Bw Saalfeld, Bw Pressig, Bw Weißenfels ab Ep. II - IV

BR 55 Bw Saalfeld , Bw Bamberg Ep.II

BR 56 Bw Saalfeld Ep.II + Anfang Ep.III

BR 57 Bw Saalfeld + Bw Bamberg Ep.II Bw Saalfeld bis frühe Ep.III

BR 58 Bw Saalfeld Ep.II + III gelegentlich bis Probstzella

BR 62 DR Museumslok nach 1990 

BR 65/10 Bw Saalfeld + Bw Probstzella Ep.III

BR 71 Bw Bamberg Ep.II

BR 78 Bw Saalfeld + Bw Probstzella zeitweise eine Maschine Ep.III

BR 86 Bw Probstzella zeitweise Ep.III

BR 93 Bw Saalfeld + Bw Probstzella Ep.III

Br 94 Bw saalfeld 50er Jahre Nachkriegseinsatz Ep.III

BR 95 Bw Probstzella Ep.II - IV und ab Ep V + VI Museumslokomotiven

Bw Pressig Ep.II

BR 96 Bw Pressig planmäßig Ep.II bis 1945 Pressig-Probstzella Überlieferung Güterzüge, Vorspannleistung auch zwischen Pressig und Saalfeld


Diesellokomotiven


V 60 / BR 106 Überführungsfahrten Probstzella - Saalfeld, RAW Karl-Marx-Stadt

Überführungsfahrten mit V 23 Mischfutterwerk Kaulsdorf und Schiefergruben Unterloquitz Reparaturen Bw Probstzella


V 100 / BR 110 / BR 114 (115)  Bw Saalfeld E 2002 / E 2007 gelegentlich,

BR 114 ab 1988 zum Bw Probstzella wegen Lokmangel BR 119,

Gleismeßzug Probstzella - Falkenstein Grenze + Bauzüge

Nach 1990 Einsatz DB AG Hilfszug Bw Saalfeld, ivate EVU`s im Güter-, Sonder-, Bauzugdienst


V 180 / BR 118 

Bw Leipzig Süd D 403 / D 1403 Leipzig - Gera - Nürnberg bis Probstzella

Bw Saalfeld ab Ep.III bis ca. 1975 im DB-DR-Berlin Verkehr

Bw Arnstadt ab Ep.IV P 6923 / P 6923 Nordhausen-Sonneberg-Nordhausen


BR 119 + BR 219

Bw Probstzella ab 1979 alle Zuggattungen bis 1995

Bw Saalfeld ab 1979 alle Zuggattungen bis 1995

Sonderzüge nach Ernsthal und Lauscha über Probstzella Kurve bis 1990

ab 1990 auch Einsatz nachweisbar bis Bamberg


BR 120 DR

ab 1990 verschiedene EVU für Bau- und Güterzüge bis ca. 2001


BR 130 DR erst ab Epoche V belegt durch private EVU


BR 131 DR + BR 231 DB AG

 Bw Weißenfels ab 1990 - 1994 Güterzugdienst bis Probstzella sowie Loküberführungen BR 243 + 250 für Güterzugbespannungen Probstzella - Nürnberg Lokführerleistung Bw Saalfeld + Probstzella, E-Lok Beheimatung Bw Weißenfels

ab 1994 private EVU verschiedene Zuggattungen


Bw 132 DR BR 232 DB AG

Bw Saalfeld alle Zuggattungen ab 1971 bis in die heutige Zeit bei privaten EVU und DB Cargo


Ab der Epoche V sind jede Menge an Alt- und Neufahrzeugen im Dieselsektor auf diese Strecke eingesetzt worden. Hier kann die gesamte Sammlung zum Einsatz kommen.


Dieseltriebwagen


VT 605 Diesel ICE Überführungs- und Meßfahrten

VT 612 planmäßig im RE Einsatz Linie Saalfeld - Lichtenfels - Hof / Bayreuth

VT 641 Saalfeld - Blankenstein

VT 642 Außerplanmäßig als RB Lichtenfels - Saalfeld  sowie zwischen Saalfeld und Blankenstein

VT 650 EB Saalfeld - Blankenstein

VT 650 verschiedene EVU Überführungsfahrten Fa. Stadler nach Süddeutschland

VT 137 "Fliegender Münchner" planmäßig 30er / 40er Jahre


ICE Züge

Auf dem Streckenabschnitt können alle ICE Züge der DB AG die im Modell verfügbar sind zum Einsatz kommen


E-Lokomotiven


In der Zeit von 1941 - 1945 verkehrten die E-Lokbespannten Züge von Nürnberg bis Weißenfels. Die Fertigstellung bis Leipzig bzw. Halle konnte nur noch teilweise fertiggestellt werden. Der Abbau der Fahrleitung sowie des zweiten Streckengleises erfolgte ab 1946 von Probstzella Landesgrenze bis Camburg auf 93 km Länge.

2 km Landesgrenze - Probstzella

91 km Probstzella - Camburg


Zum Einsatz kamen hier folgende Baureihen


E 18 Bw Nürnberg Hbf

E 19 Bw Nürnberg Hbf

E 44 Bw Bamberg, Lichtenfels, Pressig, Saalfeld Bay. Bw, Weißenfels

E 52 Bw Pressig

E 91 Bw Pressig

E 94 Bw Nürnberg Rbf, Bamberg, Lichtenfels, Pressig, Probstzella, Saalfeld Bay. Bw, Weißenfels


Ein Teilstück der Fahrleitung wurde 1949 von der Landesgrenze in den Bahnhof Probstzella wieder erbaut. Auf Grund des Beschlußes der Siegermächte war auf diesem Teilstück die Deutsche Bundesbahn betriebsführend. Unterhaltungsmäßig stand das Teilstück unter Regie der Fahrleitungsmeisterei Weißenfels. 

Da das Modellteilstück Hockeroda - Marktgölitz nicht mehr elektrisch befahren wurde gab es von 1949 - 1994 nur eingleisigen Betrieb mit Dampf- und Diesellokomotiven.


Ab 1994 wurde der elektrische Betrieb wiedereröffnet, seit dieser Zeit verkehren ca. 90% der Züge elektrisch. Neben DR, DB, Museumsfahrzeugen, können auch sämtliche modernen E-Lokomotiven sowie Dual Varianten eingesetzt werden.


Ehrendes Denkmal


Viele Modelleisenbahner erinnern sich gern an den ET 01 der DB (Gläserner Zug), so war er doch nach 1990 oft in den neuen Bundesländern unterwegs, oft auch im Schlepp mit Diesel oder Dampf. 1995 verunglückte der ET in Garmisch und wurde nicht wieder aufgebaut. Lassen wir ihn doch im Modell weiterleben als schöne Erinnerung.


Modell des ET 91 "Gläserner Zug" von Piko in Spur G.

Modell war in HO bei Roco und in TT bei Kres sowie in N von Fleischmann erhältlich.


Mit dem Streckenumbau der Strecke Camburg - Probstzella Landesgrenze ca. 93 km verlor die Loquitzbahn ihre alte Struktur. Klar moderne Bahnanlagen a`la Epoche VI.

Hockeroda war nur wenige Jahre in Betrieb der Bahnsteigteil der Hauptstrecke Saalfeld - Probstzella wurde stillgelegt.  Der Halt wurde abbestellt, defginitiv zu Recht. Überangebot für Nahverkehr, Stundentakt Hauptbahn, Stunden- bzw. am Wochenende Zweistundentakt der Sormitztalbahn, Stundentakt der Buslinien Saalfeld - Leutenberg und Saalfeld - Gräfenthal.  

Was blieb war nur Gleis 1 als Bahnsteig für die abzweigende Sormitztalbahn nach Blankenstein, hier ist der Ort an Werktagen Mo-Fr im Stundentakt angeschlossen.


Sonst fahren auf der Hauptstrecke alle Züge durch, auf der Sormitztalbahn kommen noch einige Güterzüge nach Blankenstein bzw. Ebersdorf-Friesau hinzu.

Mit dem Umbau erhielt Hockeroda 5 Weichen für den Nebenbahn Abzweig und für den beidseitigen Gleiswechsel zwischen Saalfeld und Probstzella. Auf allen weiteren Betriebsstellen gibt es weder Überholgleise noch Weichenverbindungen für den Gleiswechsel. Dann wieder in Saalfeld bzw. Probstzella. So nimmt Hockeroda nach wie vor eine Schlüsselstellung ein.


Auf der gesamten Strecke wurde moderne Stellwerks- und Signaltechnik verbaut, die zum einen vom ESTW Saalfeld bzw. im jetzigen Betrieb von Leipzig aus gesteuert wird. Das ESTW Saalfeld würde nur bei Bauarbeiten oder Störungen besetzt werden.


Die Bahnanlagen aller drei Betriebsstellen wurden durch den Umbau nach 1990 auf den Stand der Epoche V errichtet. Einheitliche Bahnsteige und Gebäude der Zeit.

So können die Anlagen im Modell fast gleich gestaltet werden. Alle Gebäude und früheren Anlagen könnte man beim Projekt Epoche V / VI weglassen oder durch Hintergrundfotos ersetzen. Was die Fahr Modellbahner auf den Plan ruft. Einfachste Bahnanlagen aber Mega Betrieb. Nach 1990 alles was die Sammlung hergibt, vom Museumszug, über DR / DB zu Neufahrzeugen. 


Signaltechnik umfasst:


Verwendung von Viessmann KS Signalen

- sechs Signale für Hockeroda und zwei sichtbare Vorsignale aus Richtung Unterloquitz

- zwei Blocksignale Block Reichenbach zwischen Unterloquitz und Marktgölitz, mit dazugehörigen Vorsignalen


- zwei Halbschrankenmodelle für Unterloquitz und Bk Reichenbach  Alternativmodelle Halbschrankenanlage manuell von Auhagen oder EBIT Anlagen von Viessmann

- fünf Weichen für den Abzweig Hockeroda im sichtbaren Teil

- weitere Weichen für die unterirdischen Abstellanlagen je nach dem eigenen Gleisplan


Grundprinzip der modernen Bahnsteige Beton Fertigteile, Pflasterbelag, Bahnsteigausstattung. Solche Grundmodelle lassen sich bei moderner Anlagengestaltung mit einbringen. Bahnsteig HO Modell Viessmann.

Für andere Spurweiten gibt es inzwischen auch alternative Modelle und Ergänzungen.


Zu allerletzt bleibt der Selbstbau aus flexiblen Bahnsteigkanten und Pflasterplatten um Bahnsteige in individueller Form an die Anlagenverhältnisse anzupassen.


Vorbild Hockeroda ab Epoche VI


Gleis 1 in Hockerode noch in Betrieb für die Sormitztalbahn mit einheitlichem Bahnsteig. Hier halten die Züge Mo-Fr alle Stunde auf der Relation Saalfeld-Blankenstein und am Wochenende Zweistündlich. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen 28.07.2023


Mittelbahnsteig Gleis 2 / 3 in Hockeroda wurde stllgelegt, bzw. der Halt abbestellt. Wegen definitiver Überversorgung des Ortes im ÖPNV gerechnet auf die Einwohnerzahlen. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen 28.07.2023


Der Blick in südliche Richtung in Hockeroda. Auf Grund beengter Verhältnisse wurden hier nach 1990 keine weiteren Weichen eingebaut.  So das sich die Weichenberbindungen im nördlichen Bahnhofsberreich befinden. Die enge des fortführenden Loquitztales (Unterloquitz) nach Süden und des Sormitztales (Leutenberg) nach Südosten und der Zusammenfluß der Sormitz mit der Loquitz unmittelbar im Bahnhofsberreich stellten die Erbauer vor schwierige Herrausforderungen. Eine Umsetzung im Modell wird es auch nicht unbedingt einfacher machen je nach Anlagengröße.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen 28.07.2023


Bildskizze Hockeroda Epoche V / VI


Vorbild Unterloquitz ab Epoche VI


Blick auf den Zustand der Bahnanlage in Richtung Saalfeld am 14.11.2017

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Links verlaufen im Bild nicht sichtbar die Bahnsteige. "Mitten im Bahnhof" befindet sich ein Bahnübergang für die Zufahrt zu den Unterloquitzer Schiefergruben. Im Hintergrund das erwähnte Eisenbahner Wohnhaus. - 17.05.2024

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Bildskizze Unterloquitz Epoche V / VI


Blockstelle Reichenbach Epoche V / VI


Das ehemalige Wohngebäude am Block Reichenbach dient heute als Wochenenddomizil. RE 4975 Saalfeld-Nürnberg passiert gerade den BÜ Reichenbach am 30.10.2025. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Ein Blick vom BÜ Reichenbach in Richtung Marktgölitz nach Süden. Modellbahntaugliche Landschaft entlang der Strecke. Die sich sehr gut umsetzen läßt. Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Auch der Blick Richtung Norden nach Unterloquitz verspricht eine sehr schöne Landschaft in der Realität und auch für eine Umsetzung im Modell. Rechts das alte und neue Gebäude für den Block Reichenbach.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Noch heute befinden sich am Block Reichenbach alte Telegraphenmasten aus alten Tagen. Vom Abzweig in Reichenbach zum Ort schlängelt sich die Trasse entlang der Ortsverbindungsstrasse. Auch eine schöne detaillierte Umsetzung im Modell. Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Früher war die Straße vom Abzweig Reichenbach an denen Busse der Linie Saalfeld-Gräfenthal hielten aus Sicherheitsgründen mit Topflampen ausgestattet. So das der Weg vom Ort zur Bushaltestelle durch den Wald gut ausgeleuchtet war. Heute hat der Betreiber nicht mal Geld diese zu entfernen. Aber ein wunderschönes Relikt aus alten Tagen. Ein Detail, daß es nicht nur Holzmast oder Peitschenleuchten gab, wie das sooft behauptet wird. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Busch hat sie die Topflampen im Modell. Für die Ausgestaltung am Block Reichenbach kann durchaus dieses Top Modell mit der gelb / orangen Leuchtfarbe Verwendung finden. Topflampen waren durchaus selten zu finden und oft durch neue Straßen- und Bahnsteiglampen ersetzt wurden. Abwechslung im Modell die durchaus Verwendung und Anklang finden sollte.

Ein ebenbürtiges Gebäude im HO Bereich findet sich im Kibri Sortiment "Blockstelle Langenstein" würde sehr gut als umbenannte Blockstelle 57-Reichenbach an der Loquitzbahn passen. Etwas Patina, kleine Details am Gebäude, Lampen, Drahtzüge, Stellgewichte, ein Fahrrad, Mülltonnen, Kohlehaufen, Inneneinrichtung, Figuren ergänzen dieses Kleinod durchaus. Auch Patina, Wildwuchsgras, Blumenkästen oder Rankgewächse,kleine Bauwerksschäden ergänzen so ein Kleinod. Man kann sich auch an so einem Stellwerk durchaus "austoben".

Die Ortsverbindungsstrasse führt vom Abzweig Reichenbach B 85 Saalfeld-Kronach über den Bahnübergang durch bewaldetes Gelände zum Ort ca. 2 km in östliche Richtung. 

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Ein Blick vom Bahnübergang in Richtung B 85, hier befindet sich die Haltestelle Abzweig Reichenbach der Buslinie Saalfeld - Probstzella - Gräfenthal. Von hier sind es noch ca. 1,8 km zum Bahnhof Unterloquitz. Da die Buslinie nur Montag - Freitag verkehrt und wer kein Auto hat oder hatte mußte den Fußweg von Reichenbach bis Unterloquitz mit knapp 4 km Länge in Kauf nehmen, gute 40 Minuten Fußweg.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Das Flüsschen Loquitz schlängelt sich von Thüringen durch Oberfranken nach Thüringen ab Ludwigsstadt an der Bahnlinie Saalfeld - Nürnberg entlang und verlieh nach 1885 dem Streckenabschnitt Eichicht - Ludwigsstadt der Teilstrecke den Namen Loquitzbahn. In Hockeroda mündet die Loquitz in die Sormitz, in Eichicht in die Saale. Der keine Fluß verleiht der Landschaft durchaus interessante Landschaftsaspekte die im Modell umgesetzt werden können. Mehrere Durchlässe, Brücken verleihen dem Strecken- und Flußlauf schöne Motive. Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Bildskizze Block Reichenbach Epoche V / VI


Marktgölitz Epoche V / VI


Bahnanlagen vöm östlichen Berghang oberhalb des Bahnhofes sind langweilig mit zwei Betonbahnsteigen. Wenigstens etwas Esprit aus dieser Bildansicht am 22.01.2017 als das Ensemble noch nicht zugewuchert war. Der "1610" auf dem Weg von München nach Hamburg. Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Am 22.01.2017 war der Verkehrshalt in Marktgölitz Geschichte. Der Halt wurde abbestellt. Zu Gunsten der Buslinie Saalfeld-Probstzella-Gräfenthal die Mo-Fr verkehrt und am Wochenende der Ort nicht mit "ÖFFi" erreichbar ist. Die RB von Saalfeld nach Bamberg mit dem 442 fuhr an diesem Sonntag hier durch.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Bildskizze Marktgölitz Epoche V / VI

Der Nahverkehr ab 1994, angefangen hat alles "mid de Senfdöbbe"...


Piko DBmue in DR Ep.IV

Mit Beginn des Nahverkehrsfahrplanes 1990 / 1991 setzte das Wagenwerk in Saalfeld die senffarbenen Doppelstockwagen der DR ein. Im Volksmund auch "Senftöpfe"  genannt. Oft Wagen aus Überbeständen der Industrieregionen Halle und Leipzig, die mitunter erstmal auf Vordermann gebracht werden mußten, waren doch die Chemiekumpel nicht gerade zimperlich im Umgang mit DDR Volkseigentum. Oft zum entsetzen der Fahrgäste, brennendes Thema Türsicherung, liesen sich Türen unter der Fahrt öffnen, was komplett den Regeln widersprach. Leichtsinn, Übermut und Alkohol waren die Unglücksursache Nummer 1. So wurden die Wagen mintgrün und sofort modernisiert.


Piko DBmue im Übergang DR zur DB AG mit DR Beschriftung.

Der modernisierte DBmue der DR in Epoche IV / V mit DR Beschriftung wie er bis 1994 auf der Linie im Nahverkehr fuhr.


Heute sind alle Haltestellen ich möchte es mal so nennen zwischen Saalfeld und Probstzella an die Bayerischen Linien des Franken - Thüringen Express gekoppelt.

Hockeroda kein Halt Abbestellt durch Thüringen, Halt der EBS und Buslinien

Unterloquitz Zweistundentakt FTX , Buslinien Mo-Fr

Marktgölitz kein Halt seit 2010, Buslinien Mo-Fr


So gestaltet sich der Nahverkehr auch im Modell sehr übersichtlich.


Der Wendezug RB Nürnberg / Bamberg / Lichtenfels - Saalfeld / Großheringen / Naumburg


Stammlok BR 143 in verschiedenen Farbvarianten DB Regio Erfurt oder Halle. (Piko)
Zwei DBmue Mittelwagen Heimat Erfurt. (Piko)
Steuerwagen mit 1.Klasse, Zugziel Saalfeld. (Piko)

143 002 war am 06.03. 2006 mit RB Lichtenfels-Großheringen hier in Probstzella unterwegs, nach der oben aufgeführten Zugbildung.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


RB Bamberg - Saalfeld Zweistundentakt


In der Diesel Ära verkehrte einmal der VT 612 auf der nachfolgenden Relation und in der weiteren Stunde eine RB zwischen Saalfeld und Bamberg. Zuglok war in der Regel BR 111, DB Regio Nürnberg, ein Silbervogel 2. Klasse und ein Steuerwagen je nach Verfügbarkeit "Karlsruher" oder "Wittenberger Kopf". In der Regel waren es "Karlsruher Köpfe" aber im Modell kann ja auch mal der "Wittenberger" fahren.


Zuglok BR 111 DB Regio Nürnberg. (Piko)
Silbervogel Mittelwagen DB Regio Nürnberg. (Piko)
Der "Wittenberger Kopf" DB Regio Nürnberg. (Piko)

111 183 DB Regio Nürnberg fährt am 01.08.2013 mit der RB Saalfeld-Bamberg in Breternitz ab.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Piko HO Modell BR 141


Bis ca. 1995 waren auch Nürnberger 141er mit im Einsatz. Bis Saalfeld und in der Früh- und Spätschicht jeweils eine Maschine bis Naumburg (Früh) und Großheringen (Nachmittag) . Jeweils mit Silbervögeln früh und Nachmittag mit drei DBmue (grün / braun). Also eine bunte Farbgebung der DB und DR in der Übergangszeit. 

Im weiteren Takt waren es einmal alle zwei Stunden die Züge Saalfeld -

Lichtenfels - Bamberg und zurück.

Und der weitere Stundentakt Neumark (Oberpf.) - Nürnberg - Ludwigsstadt. 

(189 km einfache Laufleistung)

Planmäßig BR 141 Bw Nürnberg 1 und 4 Silbervögel sowie "Karlsruher Kopf" im Wendezugbetrieb. 

Optische Ansicht einer Silbervogel Garnitur mit 3 Wagen aus jener Zeit. / Piko HO


Die Diesel Ära auf der Linie


Mit Übernahme des Regionalverkehres DB Regio Nordostbayern Hof setzte man auf die Neigetechnik VT 612. Grund war die schnellere Fahrzeitverkürzung von und ab den ICE Zügen in Lichtenfels und Saalfeld.


Die "Kraft der vier Motoren", Einsatz von zwei VT 612 auf der Relation mit Zuglauf Saalfeld - Zugteil Bayreuth Hbf und Zugteil Hof Hbf, Zugtrennung in Neuenmarkt Wirsberg und Kopfmachen in Lichtenfels. (Piko)

612 093 mußten am 29.09.2011 außerplanmäßig wärend des einstündigen Aufenthaltes in Saalfeld rangieren.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen







Der "642er", kommt vorbildgerecht auf der Strecke Saalfeld-Hockeroda-Lobenstein-Blankenstein zum Einsatz. Es gab Einsätze des VT 642 im Notfall auch zwichen Saalfeld und Lichtenfels, die ich fotografisch auf meiner historischen Abhandlung zum Bahnhof Saalfeld beweisen kann. (Piko)

642 107 DB Regio Erfurt war am 02.04.2005 ausserplanmäßig als RB 15876 Lichtenfels - Saalfeld für einen E-Lokbespannten Zug BR 143 mit Doppelstockwagen im Einsatz. Eindeutiges Zugziel Saalfeld bei der Abfahrt in Ludwigsstadt.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Ausnahme der Schülerzug


Für die Beförderung der Schüler auf dem Streckenabschnitt Ludwigsstadt - Bamberg wurde durch den Freistaat Bayern ein vierteiliger Schülerzug bestellt. 

Die durchschnittliche Besetzung lag hier bei ca. 350-400 Schülern aller Schulen auch für Schüler der Berufsschulen. 


Zuglok BR 143 DB Regio Erfurt / drei Doppelstock Mittelwagen / ein Steuerwagen

Umlauf Saalfeld - Nürnberg - Saalfeld - Naumburg - Saalfeld


Durch den Einsatz des VT 612 wurde der Doppelstock Umlaufbedingt nicht mehr als Schülerzug eingesetzt. Ab 2000 verkehrte der Schülerzug mit einer E-Lok DB Regio Nürnberg BR 143 / drei Silbervögeln / ein "Karlsruher Kopf" - Steuerwagen - Heimat Nürnberg.


Umlauf des Schülerzuges war Nürnberg - Saalfeld Abstellung über Nacht, nächster Tag Saalfeld - Nürnberg.


Der stilechte Schülerzug aus dem Hause Roco in den Varianten wie er lief.

Besagter Schülerzug mit "Silbervögeln" im Mai 2002 in der Überholung Gleis 3 in Probstzella auf der Fahrt von Nürnberg nach Saalfeld. Der Schülerzug wurde planmäßig in Probstzella vom ICE München-Hamburg überholt. So hatte der Meister die Möglichkeit seine Lok zu inspizieren. Zuglok war 143 172 DB Regio Nürnberg und gut erkennbar die aus vier Wagen bestehende "Silbervogel-Garnitur".

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen

Immer wieder ein Streitpunkt unter Eisenbahnfreunden, der Einsatz des "Karlsruher Kopfes" bis Saalfeld. Eindeutiges Beweisfoto vom 20.12.2010 in Probstzella mit RB 37618 Bamberg - Saalfeld und Zuglok war 143 275 DB Regio Nürnberg.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Der neue Nahverkehr ab 2010


ET 442 Piko


Am Anfang gab es die FTX Linie Nürnberg-Saalfeld-Jena Saalbahnhof, die später nach Leipzig Hbf verlängert wurde. Eingesetzt wurden von DB Regio Nürnberg ET 442

in Drei- / Vier- / Fünfteiliger Ausführung.

2023 endete die "Hamster Ära".


RB Bamberg-Saalfeld mit fünfteiligen 442 am Abend des 14.05.2013 zwischen Unterloquitz und Hockeroda.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen


Schneller, Weiter, Höher der 1462 von Siemens


Der Freistaat Bayern hat auf den steigenden Verkehr auf der Linie Saalfeld-Nürnberg positiv reagiert mit der Beschaffung des 1462, der erheblich mehr Komfort, Plätze, Fahrradabteile bietet. Der 1462 pendelt täglich mehrfach zwischen Nürnberg und saalfeld.  Am 17.05.2024 rollt der "035" auf der Fahrt von Saalfeld nach seinem Halt in Unterloquitz über den Bahnübergang seinem Ziel Nürnberg Hbf entgegen.

Bild: Karsten Claus - Saalfelder Lokschuppen



Ein Modell des 1462 wird in absehbarer Zeit von Märklin / Trix in AC und Dc Versionen auf dem Markt erscheinen. 


Viel Platz für eigene Ideen und Landschaft im Modell


Wie bereits erwähnt, bietet diese Anlage unheimliche Möglichkeiten zur Landschaftsgestaltung und zur Einbindung von umfangreichen Zubehör. Ortsgestaltung, Gestaltung der Bahnhöfe,.

Auch die Gestaltung der DDR F 85 oder nach 1990 B 85 erfordert umfangreiche Gestaltung. So ist dies doch eine stark befahrene Strasse mit sehr gemischten Verkehr. Auch die Land- und Forstwirtschaft spielt eine gewichtige Rolle in der Region. 

In den Sommermonaten gab es auch einige Urlauber und Touristen, auch wenn sie bis 1990 argwöhnisch beobachtet wurden auf Grund zur Grenznähe in Richtung Probstzella. Also viele Ideen, viel Eisenbahn und Landschaft. Dabei auch ein dankbares Thema auf Grund langer Fahrstrecken und überschaubarer Bahnanlagen. 


Das Thema Fahrzeuge läßt sich heute auf eine Vielzahl von Lokomotiven, Triebwagen, Wagen erweitern. Es gibt fast nichts was nicht schon gefahren ist. Auch die Vielfalt an Fahrzeugen vergangener Epochen ist sehr groß, dabei bietet das Thema einfach alles. 

Bei dem man immer den richtigen Zug fährt und sich der Modellbahnvielfalt der eigenen Sammlung bedienen kann.


Viel Freude beim Bauen und Fahren.